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Predigten eines Journalisten und Beraters für Unternehmenskommunikation

Anmerkungen zu allen Predigten dieser Homepage

Vorbemerkungen zu den Predigten

  • Ich schreibe Predigten als Vorbereitung auf ein gesprochenes Wort, sie sind geschriebenes Spre­chen. Doch auf der Kanzel habe ich zu dieser schriftlich komplett vorbereiteten Verkündigung manches hinzugefügt, es geändert und weggelassen, gerade mit Blick auf die Menschen, die vor mir sitzen. Dies wirkt sich auch auf die Schreibweise aus: Aus rhetorischen Gründen verwende ich nicht immer komplette Hauptsätze, wiederhole Worte, verwende nach Doppelpunkten fast immer die Großschreibung und trenne Worte wegen der Aussprache oder in Wortspielen entgegen der gültigen Rechtschreibung.

  • Da ich meist mit größeren Abständen in derselben Gemeinde predige, spannen die Predigten oft einen weiten Bogen. Deshalb sind einige Predig­ten auch inhaltlich recht dicht. Dies ist Absicht und gerade der 'Wanderprediger' hat die Aufgabe, weite Bögen zu spannen, da er nicht in so leicht in der Gefahr steht, sich zu wiederholen. Es wäre aber für die meisten Gemeinden eine Überforderung, jeden Sonntag mit solchen Predigten konfrontiert zu werden. Ähnliches gilt für die Gebete, die ich abgesehen von der Abendmahlsliturgie – sofern sie nicht von Gemeindemitgliedern übernommen werden – oft frei halte. Hier wäre bei häufigen Gottesdiensten in einer Gemeinde die Gefahr von Wiederholungen zu hoch.

  • Die Predigten sind für das Verständnis vieler Gemeinden recht lang - die Gemeinden, in denen diese Predigten gehalten wurden, erwarten aber 20 Minuten Predigt als Normalfall. Ich kann auch wesentlich kürzer predigen, freue mich aber über Gemeinden, die diese Geduld im Zuhören haben, da sich in zwanzig Minuten eben auch weite Bögen spannen lassen.

  • Normalerweise halte ich mich an die Perikopen-Ordnung: Sie ist eine gute Vorlage zu einer Vielfalt, von der Gemeinde und Prediger profitieren. Wenn ich in sehr engem Abstand – gerade auch kurzfristig – Vertretungen übernehmen, halte ich aus Zeitgründen oft mehrfach dieselbe Predigt in verschiedenen Gemeinden. Ich bitte dann jeweils um einen Perikopentausch. Mit dem Text der Lesung gehe ich dagegen eher frei um und achte dabei auch auf alttestamentliche Texte. Es gibt auch in Predigten zu verschiedenen Predigttexten Beispiele und Gedankengänge, die sich wiederholen, da die Predigten eben in unterschiedli­chen Gemeinden gehalten werden.

  • Ich halte Gottesdienst als `Lektor` der Württembergischen Landeskirche mit Sakramentenbeauftragung. Die Lektorenpredigten geben dabei oft einen guten Hintergrund, als Theologe mit abgeschlossenem Studium erarbeite ich allerdings meine Predigten meist selber. Predigten, die überwiegend aus dem Text einer Lektorenpredigt bestehen, werden hier nicht veröffentlicht.

  • Diese Predigten sind im Berufs- und Familienalltag eines selbstständigen Journalisten und Unternehmensberaters entstanden: Gerade aus der journalistischen Berufserfahrung bin ich zu der Überzeugung gelangt: Predigt heißt Gottes ewiges Wort in eine bestimmte Zeit hinein auslegen. Vor mancher Predigt lese ich noch die aktuellen Agenturmeldungen. Dies führt in dieser Zusammenstellung dazu, dass manche Aktualität von gestern ist. Daran soll aber deutlich werden: Gott spricht immer für heute.

    Einigen wenigen Grundsätzen versuche ich, weitestgehend zu folgen:

  • Predigt sollt Anspruch und Zuspruch enthalten, der Zuspruch muss immer das letzte Wort haben.

  • Predigt sollte immer eine Glaubenswirklichkeit ansprechen, die Ihre Grundlage in Leben, Tod und Auferstehung von Jesus Christus hat.

  • Predigt sollte wenn möglich in den ersten 30 Sekunden den Hörer wach machen und signalisieren: Es lohnt sich, zuzuhören.

     

    Gott hat mich auf diesen so seltsamen Lebensweg geschickt. So bete ich darum, dass er mit diesen Seiten seinem Wort auch im Internet einen Weg in die Herzen der Menschen bahnt.

     

    Jörg Beyer


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