Konfessionsverbindende Ehen und Familien sind kein Problem - Sie sind die Lösung

Netzwerk Ökumene: konfessionsverbindende Paare und Familien in Deutschland

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  • Abendmahlsgemeinschaft für konfessionsverschiedene Paare möglich

    Erklärung konfessionsverbindender Paare anlässlich der Enzyklika 'ecclesia de eucharistia'

    19.05.2003 "Für konfessionsverschiedene Paare ist eine gemeinsame Teilnahme an der katholischen Eucharistie jetzt möglich", so das Leitungsteam des Netzwerks konfessionsverbindender Paare und Familien. Dies ergab die Auswertung der vor Ostern veröffentlichten päpstlichen Enzyklika "ecclesia de eucharistia". Dort heißt es bei Nr. 45 unter anderem, dass eine Teilnahme an der Eucharistie möglich ist für "...einzelne Personen, die zu Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften gehören, welche nicht in der vollen Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche stehen. In diesem Fall besteht die Zielsetzung in der Tat darin, einem schwerwiegenden geistlichen Bedürfnis im Hinblick auf das ewige Heil einzelner Gläubiger zu entsprechen...."


    Das Netzwerk ist überzeugt, dass diese Bedingung vom evangelischen Ehepartner eines Katholiken erfüllt wird, wenn dieser bewusst seinen christlichen Glauben lebt. Denn nach der Lehre des II. Vatikanischen Konzils (Lumen Gentium 11) sind Ehe und Familie, auch die konfessionsver­schiedene, kleinste Form von Kirche. Familie wird so zur Hauskirche. Damit ist nach katholischem Verständnis die Gemeinschaft bei der Eucharistie nicht nur möglich, sondern sogar eine Notwendigkeit, eben ein 'schwerwiegendes geistliches Bedürfnis'. Mit Blick auf den ökumenischen Kirchentag ebenso wie auf den Alltag in der Gemeinde macht das Netzwerk deshalb konfessions­verschiedenen Paaren, bei denen jeder seinen Glauben bewusst in seiner Konfession lebt, ausdrücklich Mut, gemeinsam an der Eucharistie teilzunehmen. Dabei sollte eine solche Teilnahme ohne demonstrativen Charakter erfolgen.

     

    Zugleich betont das Netzwerk: "Dies ist nur ein kleiner erster Schritt. Die Enzyklika hat der Gemeinschaft der Christen nicht die Rückendeckung gegeben, die dringend nötig ist, damit Christen in unserer Gesellschaft als Gemeinschaft glaubwürdig erkennbar sind."

     

    Weitere Infos stehen auf der Seite: Erklärungen zum Herrenmahl 1981 bis 2003







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