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Auferstehungsglaube bricht Gewaltspirale

Predigt über Römer 12,17-21 am 23.6.2002 in den evangelischen Gemeinden Bernhausen (Beate Beyer) und Unterjesingen (Jörg Beyer)

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! AMEN

 

Römer 12,17-21

Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr. Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!

 

 

Kanzelgebet

Herr,

Dein Wort

macht das unmögliche möglich.

Darauf vertrauen wir.

So segne Dein Wort an uns,

auch wenn es nur

durch meine schwache Stimme

weitergeben wird.

AMEN

 

Liebe Gäste, liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus.

 

Da stehen sich zwei gegenüber: Der Mörder richtet sein Pumpgun auf den Polizisten, der bereits zwei seiner Komplizen getötet hat. Doch dann nahm der Verbrecher die Mutter des achtjährigen Samuel, des "Einzigen Zeugen" eines feigen Mordes, als Geisel, hält ihr die Waffe an die Schläfe und Polizist John Book übergibt seine Waffe - und rechnet damit, dass jetzt er dran glauben muss - mitten in einem kleinen Dorf in den USA, in Pennsylvania.

 

Ein Dorf mit altertümlichen Häusern, Pferdefuhrwerken, die Menschen dort tragen einfache Kleidung, die Männer bedecken die Köpfe mit Strohhüten, die Frauen tragen weiße Hauben, fast alles ist wie vor 250 Jahren. Es ist ein Ort der Amish, einer kleinen Gemeinschaft von Christen, die so leben wie vor einem viertel Jahrtausend. Und: Sie leben die radikale Gewaltlosigkeit im Sinn der Bergpredigt: ‚Wenn dir einer auf die linke Backe haut, dann halte ihm auch die rechte hin.' Und doch - mitten in diese heilen Welt ist die Brutalität der modernen Zeit hineingebrochen, John wird gleich von Kugeln durchsiebt werden. Doch der Großvater gibt Samuel ein Zeichen - und mitten während des so ungleichen Kampfes fangen die Kirchenglocken an zu läuten.

 

Plötzlich strömen von allen Seiten Menschen heran - ängstlich und doch mit entschlossenen Gesichtern. Immer mehr Menschen stehen neben John, Rahel und Samuel. Schließlich fragt John den Verbrecher am Ende eines Wortwechsels: "Was willst Du - mich umbringen? Sie umbringen? Das Kind umbringen? Alle Zeugen umbringen?" Langsam sinkt die Waffe nach unten, der Mörder wird verhaftet, Happy End des Films "Der Einzige Zeuge".

 

Für mich eines der faszinierendsten Showdowns aus Hollywood: Harrison Ford sprengt einmal nicht als Han Solo in Starwars Raumkreuzer und Todessterne in die Luft oder als ‚Jäger des verlorenen Schatzes' von Nazis besetzte magische Tempel. Er überlebt, weil Menschen auf die Macht der Ohnmacht vertrauen. In großartigen Bildern übersetzt Hollywood die Botschaft unseres Predigttextes, eine Leistung, für die es zwei Oscars gab.

 

Soweit Hollywood in einer Filmszene, die es wirklich wert ist, darüber zu predigen. Doch schon im Kinderzimmer sieht die Wirklichkeit anders aus. Geschrei und Geheul dringt an meine Ohren. Beim Nachfragen bekomme ich die Antwort. "Mein Bruder hat mich gehauen, da muss ich mich doch verteidigen und habe ihn auch gehauen. Ich darf mich wohl noch verteidigen!" Genau das scheint unser Lebensprinzip zu sein. Ich muss mich doch wehren, sonst bin ich der Depp. Und einem zögerlichen Kind, das immer den Kürzeren zieht, geben wir sogar den Rat "Du musst es lernen, dich zu wehren."

 

Wir können keine andere Lehre aus dem ziehen, was wir täglich in der Zeitung lesen und in den Nachrichten sehen: Sei es im Kleinen bei einem Familiendrama, beim Mobbing am Arbeitsplatz, in der Politik oder in der Kirchengemeinde - sei es in Nahost, zwischen Indien und Pakistan oder an einem anderen Krisenherd der Erde.

 

Und da fordert uns der Predigttext auf: "Vergeltet niemand Böses mit Bösem." Kann dies Jesus wirklich von uns wollen? Sollen die Christen sich alles gefallen lassen und immer die zweite Backe hinhalten? Ist das alles nicht einfach weltfremd?

 

Jesus fordert uns zur Nächstenliebe und Feindesliebe auf. Wie gehen wir um mit Verletzungen? Können wir vergeben? Können wir vergeben, obwohl es schwer ist, über den eigenen Schatten zu springen, weil viele Verletzungen einfach zu schwer sind.

 

Aber der Anspruch der Bibel an uns Christen ist eindeutig: Schon im Alten Testament wird die Spirale der Gewalt abgeschnitten. Denn das Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" war eben das Ende einer sich aufschaukelnden Rache. Mehr war nicht Gesetz. Doch Jesus geht gerade in der Bergpredigt mit der Forderung nach der Feindesliebe drastisch weiter. Wie ernst er es meint, hören wir, als er selbst noch am Kreuz um die Vergebung bittet. Aus welcher Wirklichkeit er die Kraft zu Vergebung hat, das zeigt die Auferstehung von den Toten.

 

So dürfen wir als Christinnen und Christen die Kraft der Vergebung nicht aus den Augen verlieren. Nur so wird die Spirale der Gewalt unterbrochen. In den letzten Tagen las ich ein Buch über ein christliches Zentrum in Beit Jala. Die Aussage eines 11-jährigen Mädchen hat mich dabei besonders beeindruckt: "Riesig gefreut haben wir uns über ein 11-jähriges Mädchen, das schon seit Jahren zu unseren Kinderstunden kommt. Ihr Haus wurde sehr stark von Raketen beschädigt. Sie zeigte und erklärte das Reportern vor der laufenden Kamera und sagte dann: ‚Unsere Mama hat uns immer gesagt, wir sollen alle Menschen lieben. Und deshalb sage ich, Gott möge ihnen vergeben, die so auf unser Haus geschossen haben.'" Welch beeindruckendes Zeugnis.

 

Aber es heißt nicht, dass wir als Christen zu allem Ja und Amen sagen müssen, immerhin redet unser Predigttext davon, dem anderen glühende Kohlen aufs Haupt zu schütten. Wir kämpfen als Christen - nur wir kämpfen mit anderen Waffen. Und wir kämpfen in dem Vertrauen, dass die Waffen dieser Welt nicht das letzte Wort über unser Leben haben. Auch Jesus hat ja den Konflikt nicht gescheut: Wie oft reden die Evangelien von einem harschen, ja wütenden Jesus. Das Bild, dass uns manche Gemälde von einem entrückten, langhaarigen Mann mit weißem Gewand und Mittelscheitel machen, ist oft schlicht und einfach die Fratze unseres eigenen Harmoniebedürfnisses. Die Frage ist nur: mit welchen Mitteln führen wir Auseinandersetzungen? Mit der Kraft der Liebe oder der Kraft der Gewalt?

 

Wie in dem eingangs erzählten Film kämpfen wir Christen mit anderen Waffen. Mitten in der Wirklichkeit des letzten Jahrhunderts gab uns Martin Luther King, der von 1929 bis 1968 lebte, ein solches Zeugnis. So viel in den sechziger bis achtziger Jahren über ihn gepredigt wurde, er wurde zum einen oft als Sozialapostel missverstanden, zum anderen ist es inzwischen leider recht leise um ihn geworden. Sein Vater war Baptistenpastor und seine Eltern erzogen ihre Kinder in der Gewissheit, dass vor Gott alle Menschen gleich sind, egal was die anderen Menschen dazu sagen. Sie wollten ihre Kinder zur Würde erziehen, auch wenn sie schon früh mit der Brutalität der Rassentrennung konfrontiert wurden. Martin machte die Erfahrung, dass er mit 7 Jahren nicht mehr mit seinem weißen Freund spielen durfte. Er machte die Erfahrung, dass er und seine Familie ohne Respekt und Würde behandelt wurden. Aber seine Eltern waren fest entschlossen, ihre Kinder mit einem Gefühl der Würde zu erziehen.

 

Dies und die Erfahrungen, die er im Norden gemacht hatte, wo die Erniedrigung der Schwarzen nicht so extrem war, prägten ihn. Ihm war klar, dass die Haltung der Menschen zueinander nur schwer- und wenn, dann keinesfalls mit Gewalt, zu verändern sei. Sein tiefes Vertrauen in Jesus Christus als Maßstab des ganzen Lebens führte zum unermüdlichem Einsatz. Die Nachfolge Jesu gab es für King nicht zum Nulltarif. Trotz Gewaltandrohung und Bomben gegen sein Haus blieb er bei der Gewaltlosigkeit.

 

"Gebt acht, dass die Mittel, die ihr anwendet, genauso rein sind wie die Ziele, die ihr anstrebt. Lasst euch von niemanden so erniedrigen, dass ihr ihn hasst. Meidet stets Gewaltsamkeit." Obwohl er selbst oft erniedrigt wurde, hat er nie seine Würde als Kind Gottes verloren. Der Kampf begann 1955 mit dem Busboykott gegen die Rassen-Trennung in den Bussen. Er durfte erleben, wie viele Grenzen fielen. King, der immer gegen die Gewalt eingetreten ist, starb durch ein Attentat am 4. April 1968.

 

Anders als in dem Film "Der einzige Zeuge" schützte ihn die Gewaltlosigkeit nicht vor der Gewalt des weißen Rassisten James Earl Ray, der ihn am 4. April 1968 von einem Toilettenfenster aus erschoss, als er auf der Veranda des Hotels saß. Und doch: Das gelebte Vertrauen darauf, dass der auferstandene Jesus Christus Grundmaßstab seines Lebens ist, gab ihm die Kraft, grundlegende Änderungen einer Gesellschaft mit damals 180 bis 200 Millionen Einwohnern auf den Weg zu bringen. Und als nach seinem Tod die Gewalt durchbrach, verzögerte sich vieles, was King auf einen guten Weg gebracht hatte.

 

Die tödliche Erfahrung Kings könnte uns zu der Einstellung führen: "Ich würde ja gerne in Frieden mit allen leben - aber mein Nachbar." Genau darauf weist unser Bibeltext hin. ‚Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.' Es liegt nicht immer nur an uns, aber wir dürfen es uns auch nicht zu leicht machen und die Verantwortung abschieben. Schon Schiller dichtet in ‚Wilhelm Tell': "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Bösen Nachbarn nicht gefällt." Aber dies darf nicht zur Ausrede werden, schon gar nicht zur Ausrede für Handeln, dessen Ziel die Rache ist.

 

Aber wie gehen wir mit der Gewaltspirale um, die uns tagtäglich begegnet? Haben wir nicht oft ein Ohnmachtsgefühl gegenüber unserem Versagen und dem Versagen anderer? Und umgekehrt: Wo liegt das Erfolgsgeheimnis der christlichen Ohnmacht? Warum erreichen im letzten Zeugen die Amish die Umkehr des Verbrechers? Warum konnte Martin Luther King die USA verändern? Warum schlossen sich so viele dem schwachen Paulus mit seiner Lehre der Gewaltlosigkeit an? Warum konnten die Opposition in der DDR, die ihren Ausgangsort in der evangelischen Kirche hatte, den allmächtigen Honecker-Staat zum Einsturz bringen? Warum erreichen Christen immer wieder die Ohren von Skinheads und Punkern? Warum leitet Menschen die Macht der Ohnmacht zur Umkehr?

 

Der gewaltfreie Kampf stellt Menschen bloß, die sich auf Macht verlassen. Und wer - und wenn auch ganz tief verborgen - einen Rest moralisches Empfinden hat, wird durch den Gewaltverzicht tief beeindruckt. Und: die Spirale der Gewalt wird durchbrochen, wie jetzt etwa in dem Beinahe-Krieg zwischen Indien und Pakistan.

 

Doch die Wendung von Paulus "soweit es an Euch ist" zeigt Grenzen: Die Stalins, Hitlers und Khomeinis dieser Welt mitsamt ihren Anhängern lassen sich in ihrer Skrupellosigkeit nicht durch Gewaltlosigkeit beeindrucken. Und spätestens wenn es um das Leben Dritter geht, greift der Anspruch von Jesus nicht mehr: Halte Du Deine andere Backe hin. Wer sagt: Halte Du Deine Backe hin, damit ich mir einreden kann, ich sei ja friedfertig, der ist kein Pazifist, sondern ein Zyniker.

 

So stand auch Dietrich Bonhoeffer zur Zeit der Nazi-Diktatur in Deutschland vor der Frage der Gewaltlosigkeit. Er ging einen anderen Weg, als Martin Luther King, musste einen anderen gehen, ebenso tödlich wie der von King. Er entschied sich für den Versuch des Tyrannenmords. Denn es gibt Situationen im Leben, wo wir nur zwischen zwei Übeln wählen können. Um es mit seinen Worten zu sagen: Bonhoeffer hat sich entschieden, dem Rad in die Speichen zu fallen und nicht nur die Verletzten zu verbinden, wenn ein Betrunkener den KU-Damm herunter fährt. Er hat sich aber nicht aus Rache, sondern aus Verantwortung dafür entschieden.

 

Nach den Ereignissen in Afghanistan möchte ich hinzufügen: Es macht aber auch keinen Sinn, deshalb den gesamten KU-Damm zu bombardieren. Durch Militärschläge wird niemand lebendig. Daneben gibt es aber noch einen anderen Anspruch: Nie wieder! Weder durch diese noch durch andere Täter oder Tätergruppen. So gilt es letztlich, neue Opfer zu verhindern und möglichst schnell die Gewalt herunter zu fahren. Das Gerede von Rache, von Reichen des Bösen und von - ich betone - bedingungsloser Solidarität ist dazu gewiss fehl am Platz, ist unchristlich. Andererseits ist in Afghanistan eine Befreiung geschehen. Ohne Schuld war dies nicht möglich, doch ein Wegsehen wäre ebenso mit Schuld verbunden gewesen. Doch durch Christus sind wir gerade auch bei der Suche nach dem Frieden zur Verantwortung und zur Gemeinschaft mit den Schwachen, den Opfern gerufen.

 

Denn vor Gott hat die Schuld nicht das letzte Wort. Wir müssen uns nicht durch unser Handeln selbst befreien, selbst erlösen, selbst rechtfertigen. Sondern: Wir sind durch Leben, Kreuz und Auferstehung Jesu Christi erlöst, befreit, gerechtfertigt. So können wir auch deshalb Schritte der Versöhnung gehen, weil wir den Zorn und die Rache vertrauensvoll in Gottes Hände legen können.

 

Auf dem Weg zu einem solchen richtigen Handeln bleiben drei Leitfragen

1. Wie durchbrechen wir im Vertrauen auf Christus die Spirale der Gewalt?

2. Wie stehen wir in der Nachfolge Christi auf der Seite der Schwachen und der Opfer?

3. Wie können wir dies mit angemessenen Mitteln erreichen?

 

Das ist einerseits immer eine Anfrage an unseren Glauben, daran, ob wir auf Gott in dieser und der kommenden Welt vertrauen. Dies ist andererseits eine Frage der Kompetenz, der Information: Bis hin beispielsweise zu politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, religiösen ja sogar militärischen Fragen. Es ist unsere Pflicht als Christen, uns Informationen als Grundlagen unserer Entscheidungen zu beschaffen.

 

Die Fragen haben Auswirkungen mitten in unseren Alltag hinein: Wie könnten unsere Arbeitsplätze aussehen, wie könnte es in der Schule aussehen, wie könnten unsere Ehen und Familien aussehen, wie könnten unser Staat und unsere Gesellschaft aussehen, wir könnten unsere Kirchengemeinden aussehen, wenn wir fragen:

1. Wie durchbrechen wir im Vertrauen auf Christus die Spirale der Gewalt?

2. Wie stehen wir in der Nachfolge Christi auf der Seite der Schwachen und der Opfer?

3. Wie können wir dies mit angemessenen Mitteln erreichen?

 

So haben wir mit Gottes Hilfe die Möglichkeit, das Böse durch das Gute zu besiegen - als Realisten, nicht als Gutmenschen. Doch bei allem Fragen sollten wir nie aufhören, mit Gottes Augen zu träumen und diesen Traum des Friedens, wo immer es möglich ist, anzustoßen und zu leben: Ich möchte an Martin Luther Kings berühmteste Rede erinnern: I have a dream - Ich habe einen Traum: Er lebte diesen Traum voller Vertrauen auf den lebendigen Gott, der Mensch geworden ist. Und manches ist in den 33 Jahren seit seinem Tod Wirklichkeit geworden:

 

"Ich habe den Traum, dass eines Tages die Söhne der früheren Sklaven und die Söhne der früheren Sklavenhalter auf den roten Hügeln Georgias bereit sein werden, sich gemeinsam am Tisch der Brüderlichkeit niederzulassen.

 

Ich habe den Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, welcher noch in der Hitze der Unterdrückung schmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt.

 

Ich habe den Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben, in der sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Gehalt ihrer Gesinnungen beurteilt werden. Ich habe den Traum heute!

 

Ich habe den Traum, dass eines Tages in Alabama mit seinen bösartigen Rassisten, mit seinem Gouverneur, von dessen Lippen Worte wie "Intervention" und "Annullierung der Rassenintegration" triefen, dass eines Tages genau dort in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen die Hände schütteln mit kleinen weißen Jungen und Mädchen als Brüder und Schwestern.

 

Ich habe den Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht, jeder Berg und Hügel abgetragen werden, alle Unebenheiten geebnet, alles Gewundene begradigt wird. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen."

 

AMEN

 

 

 


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