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Nicht dass ich's schon ergriffen habe - Christen und die Erkenntnis

Gastpredigt in der evangelisch-methodistischen Gemeinde Birkenfeld am 9.4.00 über Philliper 3,12-14

Die Gnade unseres Jesu Christi, die liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit uns allen. AMEN

 

Wir hören gemeinsam auf den Predigttext Kapitel 3, die Verse 12 bis 14 aus dem Phillipper-Brief

 

Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

 

Herr, tue meine Lippen auf, lass meinen Mund Deinen Ruhm verkündigen, Herr lass uns hören wie die Jünger.

 

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn: Was können wir von einer Freizeit mitbringen, auf der sich teilweise seit Jahrzehnten Christen verschiedener Konfessionen treffen und einmal im Jahr eine Freizeitgemeinde bilden? Was können wir in eine Predigt mitbringen? Erst einmal - das sage ich als evangelisch-landeskirchlicher Christ, der mit seiner Familie seit 1991 auf dieser Freizeit dabei ist, ganz bewusst: Ein herzliches Dankeschön an eure Kirche, die dies ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön an das Ehepaar Ehrenfried. Und ein herzliches Dankeschön an Eure Gemeinde, die mit Angelika und Klaus Keller und anderen uns allen Ihre Gaben zur Verfügung stellt.

 

Was können wir noch mitbringen? Es ist die Erfahrung geistlicher Gemeinschaft zwischen - ich denke dieses Jahr waren es - acht Konfessionen: Methodisten, Baptisten, Katholiken, Altpietisten, Mitglieder der freien evangelischen Gemeinde, der evangelischen Landeskirchen, der evangelisch-landeskirchlichen Gemeinschaft (die ja auch etwas sehr eigenes ist), und von Krischona. So habe ich nach einem Predigttext gesucht, der für diese Gemeinschaft Zeugnis gibt. "Nicht, dass ich's schon ergriffen hätte, erfasst hätte, in mich aufgenommen hätte oder dass ich schon vollkommen bin, das Ziel erreicht haben, angekommen bin" - so die Bedeutung im griechischen. Dieses Bekenntnis von Paulus mag auf den ersten Blick enttäuschen: Dieses große Vorbild des Glaubens, einer der bedeutendsten Väter im Glauben, über den die Heilige Schrift überhaupt berichtet, sie hat's nicht begriffen, sie hat Gottes Heil und Herrlichkeit noch nicht erfasst, sie ist noch nicht angekommen, hat Gott noch nicht vollständig in sich aufgenommen: In Worten unserer Tage würde Paulus vielleicht sagen: "Liebe Leut, auch ich hab's noch nicht geschnallt." Das könnte traurig machen: Wie soll ich da als kleiner Normal-Christ je eine Chance haben, es zu ergreifen?

 

Doch, liebe Schwestern und Brüder: Mir geht es umgekehrt. Gott lässt sich nicht ergreifen. Er der "Ich bin, der ich sein werde". Und so kann ihn auch ein Paulus nicht ergreifen. Und er steht dazu. Ich finde das tröstlich und wegweisend zugleich: Denn es zeigt, dass diejenigen, die meinen Gott ergriffen zu haben, auf dem Holzweg sind!

 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wer die Briefe von Paulus nachbuchstabiert, der kann aus unserem heutigen Predigttext alles, nur keine Beliebigkeit ableiten. Paulus ist ganz gewiss keiner jener modernen Theologen, die sagen: "Macht was ihr wollt. Glaubt, was ihr wollt. Es ist alles gleichviel wert." Vor diesem Irrwitz unserer Tage kann gerade mit Blick auf die Heilige Schrift nur gewarnt werden. Aber Paulus kennt seine Grenzen. So dürfen wir durch sein Zeugnis entdecken, dass die Fragerichtung "wie kann ich Gott am besten ergreifen, begreifen und dies für mich sicherstellen" falsch ist. Sie führt mitten hinein ins Sektierertum, mit dem schon Paulus - etwa in Korinth - seine große Mühe und Last hatte. Denn wer mit dem Anspruch lebt, ‚ich hab's ergriffen', der behauptet, seine enge Sicht - das ist Gott und er kann so sicher sein, dass er aus Gott einen Götzen gemacht hat.

 

Um auf das Zeugnis unserer Freizeiten in Adelboden zurück zu kommen: Ich erinnere mich an so manchen Abend in Adelboden, wo wir in uns im wahrten Sinn des Wortes über Gott und die Welt die Köpfe zerbrochen haben, immer in dem Wissen, dass jeder von uns etwas von ihm kennt und wir doch alle immer wieder von einander lernen können. Ich erinnere mich an Gespräche, in denen jeder deutlich seine Meinung sagte, an den anderen Fragen stellte. Ich erinnere mich an die unterschiedlichsten Menschen eben aus diesen acht Konfessionen mit ihren so unterschiedlichen Gotteserfahrungen - und doch: Auch für den anderen, den wir schon so lange kennen, gilt: cristos o kurios, Christus ist der Herr. So quält uns die Vielfalt des Glaubens nicht, sondern wir durften alle miteinander erkennen: Nein, wir haben es nicht ergriffen. Und wir dürfen wissen, dass dies kein Makel sondern ein Kennzeichen des Glaubens ist - so lange wir uns immer wieder nach Kräften darum bemühen, Gott nachzujagen: Denn es geht ja nicht um Beliebigkeit.

 

So bleibt der Anfang unseres Predigttextes eine tröstliche Vorgabe, denn wer möchte von sich behaupten, dass er über Paulus steht. Und Paulus rückt uns als Mitchrist näher, denn auch er ist nicht vollkommen.

 

So dürfen wir mit Paulus auf die Jagd gehen, versuchen zu erkennen und zu glauben, was uns an Erkenntnis und an Glauben gegeben ist. Denn diese Erkenntnis, dieser Glaube kommt nicht aus sich selbst oder aus unseren Bemühungen: Nur dadurch, dass Christus uns ergriffen hat, geschieht Glaube. Das entscheidende am Glauben ist nicht, dass ich mein Leben Jesus übergebe, sondern dass er es sich nimmt. Um bei Paulus zu bleiben: Jesus Christus, der Auferstandene begegnet, ihm gegen seinen Willen und macht ihn zum Christen, ergreift ihn. Und dieses Ergriffen-Werden, das ist Glaube.

 

So möchte auch ich mit Paulus bekennen: Nein, der Anfang meines Glaubens war nicht etwas, was ich ergriffen habe, sondern die Antwort auf meinen inneren Schrei: Herr, wenn es Dich gibt, dann zeige Dich mir. Aber das Geschehen war nicht meine Aktivität, sondern Gott, dessen Handeln an mir seit jenem Tag im August 1972 immer wieder mein Leben ergriffen und geformt hat.

 

Wir dürfen erkennen: Christus hat sich für mich entschieden, nicht ich mich für ihn. Wo diese Erkenntnis wächst, wo daraus Gottes Heiliger Geist auf unseren Lippen das Bekenntnis formt: "Christus ist der Herr, Christus mit seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung der Maßstab meines Lebens." Wo der Geist also dieses Bekenntnis auf unseren Lippen formt, da geschieht Taufe durch seinen Geist, da geschieht Glaube.

 

So will Gott uns in seiner Güte durch seinen Geist ergreifen und uns auf ein Ziel hinführen. Er ergreift uns in seiner Gnade an vielen Orten, durch sein Wort im Mund vieler Menschen - ob sie nun Methodisten, Baptisten, Katholiken, Mitglieder der freien evangelischen Gemeinde, der evangelischen Landeskirchen, der evangelisch-landeskirchlichen Gemeinschaft oder von Krischona sind. Er schafft Glauben, wo es ihm gefällt: durch Menschen, die bekennen "Christus ist der Herr." Durch Menschen, die in ihrem Glauben deshalb so vielfältig, ja verschieden sind, weil sie nur etwas im Glauben ahnen, weil sie in ihrer Menschlichkeit Gottes Wort immer nur bruchstückhaft wiedergeben - und doch getragen von dem einen Ziel, zu dem wir uns mit Paulus ausstrecken: Jesus Christus.

 

Und auf dieses gemeinsame Ziel kommt es an, nicht auf unseren aktuellen Standort: Wenn hier in Birkenfeld vor der Kirche zwei Autos losfahren und ein anderes fährt in Paris los: Mit welchem Auto habe ich mehr gemeinsam? Dem hier vor der Kirche oder dem in Paris? Das hängt vom Ziel ab: Wenn das Auto in Paris ebenso wie ich nach Hamburg fährt und der Wagen hier in Birkenfeld nach München will, dann habe ich mit dem viele Autobahnstunden entfernten Autofahrer in Paris mehr gemein als mit dem, der mit mir an der Ampel steht: Das Ziel, die Zukunft.

 

So auch im Glauben: Es kann mir einer im Glauben, in der Geschichte seiner Konfession sehr fern stehen. Das liegt hinter mir, ist Vergangenheit. Wenn er sich mit mir zu dem selben Ziel, zu Jesus Christus ausstreckt, dann haben wir die Zukunft gemeinsam, dann sind wir miteinander Leib Christi. So vergesse ich was hinter mir liegt: Die Kirchengeschichte mit Schuld aneinander und der gottlosen Trennung der Christen, die doch immer Leib Christi geblieben sind: Zerrissener Leib des einen Herrn, der durch das Gegeneinander der Christen immer wieder neu misshandelt und gekreuzigt wird.

 

Wenn ich zurückblicke, kann ich dem jeweils anderen, den Gott von seinem Ort aus losgeschickt hat, viel vorwerfen: Den Katholiken den Papst und ein falsches Verhältnis zur Bibel, den Freikirchen Sektierertum und Spalterei, den Evangelischen Unverbindlichkeit in Glaubensfragen und innere Spaltung, alles mit Recht. Und auf Gemeindeebene kann ich daraus die Konsequenz ziehen, nur mit möglichst Gleichgesinnten zusammen sein zu wollen, weil mich das darin bestätigt, dass das, was ich von Jesus Christus erfahren habe, einziger Maßstab ist.

 

So stellt unser Predigttext die Frage: Will ich nur mit denen zusammen sein, die dasselbe nicht ergriffen haben, wie ich? Oder will ich die Gemeinschaft derer, die Jesus ergriffen hat? Will ich die Gemeinschaft derer, die das selbe Ziel in unserem Herrn Jesus Christus haben, in seinem Leben, seinem Tod, seiner Auferstehung? Will ich Gemeinschaft mit denen, denen die Gnade geschenkt ist, dass sie sich von diesem Herrn ergriffen und berufen wissen, auch wenn wir heute weit, weit auseinander sind? Denen diese Gnade der Erkenntnis durch den Heiligen Geist geschenkt wurde, der so seinen Siegel unter die Taufe mit Wasser gibt, in dem er Glauben schenkt?

 

Wie können wir vor diesem Anspruch, vor diesem Zuspruch der Gemeinschaft mit der Vielfalt dieses riesigen Volkes Gottes umgehen, das seit den Zeiten des Moses gewachsen ist und in seiner Vielfalt den Erdkreis umspannt? Und das doch aus Konfessionen und Denominationen besteht, in denen es wieder Flügel und Parteien gibt? Wie können wir damit umgehen, dass es so vieles gibt, was sich Kirche nennt und doch nach dem neutestamentlichen Zeugnis eine Mehrzahl von Kirchen, die miteinander konkurriert, nicht denkbar ist? Wie können wir damit umgehen, ohne einerseits zu meinen, wir hätten es ergriffen - und werden durch diesen geistlichen Hochmut zu Sektierern, die selbstherrlich den Leib Christi, die Gemeinschaft des Glaubens spalten und damit Christus erneut kreuzigen? Wie können wir damit umgehen, ohne andererseits das Ziel, den Siegespreis aus den Augen zu verlieren?

 

Aus diesem Grund verwende ich in dieser Predigt dass Wort ‚Ökumene' nicht. Dieses ursprünglich so gute Wort ist durch das Gewäsch von der kleinen und der großen Ökumene für vieles unbrauchbar gemacht worden. Denn so wird die Gemeinschaft der Christen im Leib Christi mit dem Dialog beispielsweise mit Muslimen gleichgesetzt - und das heißt Äpfel mit Steinen zu vergleichen. Um es deshalb noch einmal zu betonen: Hier ist die Rede von denen, die bekennen "Christus ist der Herr" und die an Leben, Tod und Auferstehung dieses Herrn glauben und sich so von Gott in seine Nähe gerufen wissen.

 

Sie sollen die Basis der einen Kirche sein, einer Kirche in der alle Konfessionen eben nur Konfessionen sind: die reformatorische Konfession, die freikirchlichen Konfessionen, die römisch-katholische Konfession und - ich füge es hinzu, obwohl ich mir mit dieser Gruppe der Christen persönlich auch sehr schwer tue - die orthodoxen Konfessionen. Dabei sind Konfessionen zum Zeitpunkt des Entstehens immer Ausdruck der Schuld des Volkes Gottes. Sie spiegeln fehlenden Glauben in Worten und Werken ebenso wie die Sünde der Spaltung, die Sünde der fehlenden Bereitschaft, einander als Christen anzuerkennen. So mag es leider nicht ausgeschlossen sein, dass die evangelische Konfession auf eine Spaltung zusteuert zwischen denen, für die gerade auch Kreuz und Auferstehung Maßstäbe sind, und denen, denen dies unwichtig oder ein Ärgernis ist.

 

Für jeden einzelnen von uns ist aber Konfessionen Teil des persönlichen Lebensweges, den Gott mit uns geht. Sein Wort kann uns in einer hochliturgischen Osternachtsfeier ebenso erreichen, wie in einer EC-Evangelisation. Für den einen kann der Papst in all seiner Fehlbarkeit Brücke zu Christus sein, für einen anderen ist es vielleicht Billy Graham. Und die Glaubensgeschichte zeigt uns dies in Menschen wie Franz von Assisi, Martin Luther, John Wesley, William und Catherine Booth, Mutter Theresia, Graf Zinsendorf, Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer oder Maximilian Kolbe. Wer will so hochmütig sein, dass er einem von Ihnen abspricht, Christus habe ihn oder sie ergriffen? Und trotzdem: Wer die Kirchengeschichten studiert, wird erkennen, dass jeder von ihnen gewaltige Fehler als Mensch und im Glauben gemacht hat - so wie jeder von uns. Und wer die Geschichte dieser Christen betrachtet, wird erkennen, dass sie alle auch an der jeweils eigenen Konfession litten.

 

So bleibt uns um Christi Willen manches Mal nur die Passion - die Passion aneinander: Wer nicht ertragen kann, dass andere Christen anders sind, dass Glauben nicht heißt, das alle genauso denken, fühlen, reden, beten, predigen, Gottesdienst feiern wie ich, der hat nicht erkannt, wie bruchstückhaft seine Erkenntnis ist, wie sehr auch für ihn gilt: "Nicht, dass ich schon ergriffen habe". Und wer in der Bibel nachliest, muss erkennen, wie unterschiedlich schon die drei Leitfiguren Petrus, Johannes und Paulus waren, bis hin zum offenen Konflikt beispielsweise auf dem Apostelkonzil.

 

Auch zeigen die Paulusbriefe, dass Gemeinde von Anfang an Ort der Auseinandersetzung war: "Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der dritte: Ich zu Kephas, der vierte: Ich zu Christus." Und Paulus nimmt sich selbst zurück, er sagt nicht: Ihr kommt nur auf meinem Weg zu Christus, sondern er fragt: " Ist Christus etwa zerteilt? Ist denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?"

 

Nein! Wir werden eben auch als Christen untereinander nicht in süßer Sülze gebadet: Es gibt Unterschiede, weil wir alle es nicht ergriffen haben, weil wir das Ziel nur anstreben und es miteinander noch nicht erreicht haben. In Adelboden gab es so manches lebendige Gespräch, bei dem auch innerhalb einer Konfession oft die Standpunkte sehr weit auseinander klafften. Trotzdem habe ich in all den Jahren nie erlebt, dass einer dem anderen das Christ-Sein abgesprochen hat. Oder, dass es nicht mehr möglich war, miteinander in Gebet, Gottesdienst oder auch beim Skifahren sich als Gemeinschaft vor Gott zu entdecken, weil wir uns von Christus ergriffen wissen. So es bleibt die selbstkritische Distanz zu uns selbst, zu der Paulus uns in bewundernswerter Ehrlichkeit einlädt.

 

Und es bleibt das Ziel, das Ziel und nochmals das Ziel: Jesus Christus. Ich möchte ein Bild aufgreifen, dass nach Adelboden passt, mitten hinein in die Berge: Christ-Sein ist eine Gratwanderung. Ich kann praktisch immer nach zwei Seiten abstürzen bei unserem Bibeltext: Ich kann in die Beliebigkeit stürzen oder ins Christi Leib zerstörende Sektierertum. Denn das Böse lauert mit seinen Drohungen links und rechts. Die apokalyptischen Folgen des Bösen, die uns beispielsweise die Offenbarung beschreibt, auch. Und wie in den Bergen gilt: wer zu sehr in den Abgrund blickt und das Ziel aus den Augen verliert, der stürzt ab. Schon mancher Christ war zum Schluss Gefangener des Bösen, weil er vor den apokalyptischen Folgen des Bösen soviel Angst hatte, dass er sich nur noch darauf fixiert hat, vor dem Bösen zu fliehen. So hat der das Ziel aus dem Auge verloren, er strebte nicht mehr ein Ziel an, sondern rannte vor einer Bedrohung weg, egal wohin. Und gerade so hat das Böse Macht über ihn gewonnen.

 

Lasst uns also miteinander das Ziel nicht aus den Augen verlieren: Unseren Herrn Jesus Christus. Lasst uns von den unterschiedlichsten Orten des Lebens, an die Gott uns gestellt hat, aufbrechen, damit wir miteinander den Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus erreichen. Wir können dies dadurch, dass wir gemeinsam in all unserer Verschiedenheit das eine Ziel anstreben, so das Böse in die Schranken weisen und Gott die Herrlichkeit geben. Denn wir haben ihn nicht ergriffen, sondern er hat uns ergriffen und will uns miteinander in seine Herrlichkeit führen. Ihm sei Ruhm, Ehre und Anbetung in Ewigkeit.

 

AMEN

 


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