Ökumene ist der Versuch einer gelebten Antwort auf den biblischen Auftrag der Christen zur Einheit

oekumene.net - das Ökumene-Netz

   Suchen      Service & Kontakt      Gästebuch      Impressum   





Der eine Leib und vielen Glieder: Gott will die Einheit der Christen

Team-Predigt von Frauke Auer und Jörg Beyer beim CVJM-Tag am 20.10.2002 in Tübingen-Deredingen, überarbeitet als Einzelpredigt am 27.10.2002 in Eckenweiler über 1. Korinther 12, 12 - 27

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! AMEN

 

Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein? Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein? Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten; und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand; denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.

 

Kanzelgebet

Herr,

Dein Wort

macht das unmögliche möglich.

Darauf vertrauen wir.

So segne Dein Wort an uns,

auch wenn es nur

durch meine schwache Stimme

weitergeben wird.

AMEN

 

Liebe Gäste, liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus. Alle Christen gehören untrennbar zusammen - ob sie es wollen oder nicht. So knapp können wir den Anspruch unseres Predigttextes zusammenfassen. Und dieser Text steht nicht alleine, nicht isoliert da. Paulus ist das Bild des einen Leibes so wichtig, dass er es ebenfalls im Römerbrief verwendet. Auch an anderen zentralen Stellen seiner Briefe steht der Auftrag zu Einheit im Mittelpunkt. Und im Bericht der Schriftlesung betet unser Herr und Bruder Jesus Christus flehentlich um die Einheit.

 

So können Kirche und Konfessionen, Gemeinden und Gruppen, Kreise und einzelne Christen nie getrennt nebeneinander her oder gar in Konkurrenz oder Streit miteinander leben, ohne dass sie sich von der Bibel ermahnen lassen müssen: Ihr gehört so untrennbar zusammen wie Hand und Fuß, Auge und Ohr, Herz und Niere.

 

Doch viele Christinnen und Christen stellen sich Gemeinde und Glaubensleben eher wie eine gute Metzgerei vor. Lauter Edelstahlschüssel: in der einen liegt Herz neben Herz, in der nächsten Leber neben Leber, woanders Kotelett neben Kotelett und Schnitzel neben Schnitzel. Wunderschön anzusehen, so dass man so richtig zum Einkauf verführt wird. Doch dieses Fleisch ist tot.

 

Und beim Metzger kann ein Kind sehr wohl sagen: 'Mama, ich mag keine Leber' und der Gesundheitsbewus-ste: 'Also diese Bauchscheiben sind mir einfach zu fett.' Doch wenn wir miteinander Leib Christi sind, dann kann ich nicht einfach sagen: Der gehört nicht dazu, weil er mir nicht passt. Schließlich sind wir heute - Gott sei Dank!!! - so weit, dass wir nicht mehr einem Menschen den christlichen Glauben absprechen, nur weil er orthodox ist oder einer pfingstlerischen Gruppe angehört, so fremd sie uns mit ihren besonderen Formen etwa des ständigen Zungenredens oder ihrer Liturgie sein mögen. Und das gilt ebenso für Katholiken, Methodisten, Baptisten, Mennoniten, für unsere evangelische Konfession und wen auch immer.

 

Es gilt, solange ein Mitglied einer solchen Gemeinschaft in dem auferstandenen Herrn und Bruder Jesus Christus die Grundlage seines Lebens hat und sich durch den auferstandenen Herrn eine Brücke zu Gott bauen lässt. Denn wo uns die Taufe und der Heilige Geist in unserem Glauben an Leben, Tod und Auferstehung von Jesus Christus verbinden, da gehören wir zusammen. Da können wir Gemeinschaft erfahren. Da sind wir eine Kirche: Hier in unserer Gemeinde, in Deutschland und in der ganzen Welt.

 

Und: Wo dieser Glaube an den Auferstandenen fehlt, da haben wir diese Gemeinschaft nicht. Da gibt es keinen Leib Christi, keine Kirche, keine Ökumene. Wer den Leib Christi mit irgend einer anderen menschlichen Gemeinschaft vergleicht, der vergleicht Äpfel mit Steinen - ob es dabei nun um den Dialog zwischen Religionen oder eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit in politischen, sozialen oder kulturellen Fragen handelt, ob wir zu einem Verein oder einer anderen menschlichen Gemeinschaft gehören.

 

So wichtig ein solches Miteinander sein kann, die Gemeinschaft, in der Jesus Christus uns mit allen anderen Christen verbindet, ist etwas viel weitreichenderes und etwas völlig anderes. Wenn jetzt die Tür da hinten aufgeht und es kommt einer herein im Lendenschurz und ruft auf Kisuaheli 'Christus ist auferstanden, Halleluja' und schlägt die Buschtrommel dazu, dann habe ich mit ihm mehr gemeinsam, als mit einem Nachbarn, der die Johannes-Passion von Bach singt, weil es wunderschöne Musik ist, aber ohne an die Auferstehung zu glauben.

 

So sollten wir als Kirchengemeinde, als Hauskreis, als irgendeine Gruppe der Gemeinde und auch als einzelne Christin, als einzelner Christ fragen: Leben wir bewusst als Teil des Leibes von Jesus Christus? Ist er unser Kopf und lassen wir uns durch ihn mit allen anderen Christen verbinden? Was sind wir an diesem Leib?

 

Sind wir vielleicht wie ein Haar? Abertausende hat ein durchschnittlicher Mensch auf dem Kopf. Und Abertausende christlicher Gemeinden und Gemeinschaften gibt es. Vielleicht sind wir ein schönes Haar - ein längeres, gepflegtes, ungefärbt noch sehr schön und ohne Haarspliss. Eines, das weiß, dass es sich sehen lassen kann und das trotzdem damit nicht prahlt. Also etwas sehr erfreuliches. Doch wichtig ist eine ganz andere Frage: sind wir fest mit dem Köper verbunden? Schützen wir ihn mit allen andere Haaren zusammen vor Kälte, Wind und Sonne? Tragen wir einen kleinen Teil dazu bei, dass dieser Körper ansehnlich aussieht? Oder sind wir ein Haar, dass irgendwann ausgefallen ist, dessen Schönheit niemand mehr sieht, weil es achtlos auf der Straße liegt und das schließlich vom Wind weggeweht wird?

 

Das Bild in unserem Predigtentext stellt aber noch andere Fragen, wenn wir an eine, an unsere Gemeinde und die Menschen in ihr denken. Ein funktionierender Gemeindeleib ist erfreulich vielfältig. Viele Gaben können eingesetzt werden. Es gibt Gemeindemitglieder, die sind ganz praktisch veranlagt, sie können kochen und schmücken, bauen und reparieren. Andere vermitteln auf kreative Art Glaubensinhalte wenn sie singen, musizieren oder gestalten, wieder andere tun dies durch das Wort. Wiederum andere haben die Fähigkeit zu leiten und zu entscheiden. Andere haben die Gabe des Zuhörens und der Seelsorge. Alle dürfen gleichwertig nebeneinander stehen. Miteinander aber sind ganz verschiedene Menschen mit ganz verschiedenen Gaben, alt und jung, arm und reich eine Gemeinschaft, ein Körper, ein hoffentlich einladender Ort.

 

Entscheidend ist, dass jede Arbeit und jeder Mitarbeiter in seiner besonderen Art wichtig ist und alle aufeinander angewiesen sind. In unserem Predigttext können wir aber Neid und Minderwertigkeitskomplexe auf der einen Seite, Selbstüberschätzung und Hochmut auf der anderen entdecken und müssen uns fragen lassen, ob das nur in Korinth so war. Denn genau so entstehen im Kleinen wie im Großen Spannungen oder gar Spaltung. Denn der gesamte Körper, seine Funktionsfähigkeit und Gesundheit ist bedroht. Hier, wie an vielen anderen Stellen der Bibel wird der Wichtigtuerei und der Arroganz ein Riegel vorgeschoben, aber auch dem Kleinmut und der Drückebergerei! Keiner ist vor Gott mehr wert, als ein anderer, und sei er noch so gut im Reden oder Musizieren oder sonstwo. Er steht in derselben Reihe wie der Jugendliche, der im Jungscharteam mithilft, oder die ältere Frau, die das Gemeindeblatt austrägt oder für die Gemeinde betet.

 

Zu Bestleistungen ist der Körper dann fähig, wenn die Glieder einander zum Vorteil gereichen, wenn sie sich gegenseitig begünstigen. Und genauso ist es in unserem Gemeindeleib. Wo wir liebevoll aufeinander acht haben, wo wir uns wertschätzen, in einem Klima von Annahme und Akzeptanz kann jeder sich entfalten und damit auch das Ganze.

 

Und noch eines wird am Bild vom Leib besonders gut deutlich wird: Wo ein Glied leidet da leiden alle mit, wo eins geehrt wird, da freuen sich alle mit. Jeder kann doch am eigenen Körper spüren, wie es ist, wenn ein Teil leidet. Wenn jemand Zahnschmerzen hat, dann ist es ihm oft anzusehen. Ein kleiner Zahn, hinten im Mund verborgen, lässt den ganzen Körper, den ganzen Mensch leiden. Ist es so in unserer Gemeinde? Wissen wir um das Leiden des Anderen? Berührt es uns in der Tiefe? Darf der Leidende wissen und spüren, dass Andere an ihn denken, für ihn beten, ihn tragen.

 

Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit - das gilt insbesondere für den Kopf, für Jesus Christus. So leidet Jesus durch sein stellvertretendes Leiden am Kreuz mit: Wo wir schuldig werden aneinander oder im schlimmsten Fall uns abschneiden vom Haupt, die Verbindung kappen zu Gott, weil wir ihn nie mit einbeziehen, wo jemand 'verkümmert' weil er nicht gebraucht, übersehen wird oder auch wo wir schuldig werden, weil wir uns nicht gebrauchen lassen, weil wir zu träge sind, da leidet Gott in Jesus Christus mit.

 

Wo eins seiner Glieder leidet, da ist das Haupt auf Gedeih und Verderb mit betroffen, den Schmerzen mit ausgeliefert. Diese Zerrissenheit und Spannung, die Kälte und Entfremdung zwischen den einzelnen Gliedern, das ist unsere Schuld, die Schuld der Menschen, die Jesus ans Kreuz getragen hat. In dieser Schuldhaftigkeit und der Notwendigkeit der Vergebung besteht die große Gleichwertigkeit der einzelnen Glieder bei aller Vielfalt. Und die Vergebung ermöglicht, dass der geschundene Leib Gemeinde immer wieder heilen kann, weitermachen kann, obwohl er so oft verletzt wird.

 

Verletzungen, Entfremdung und Trennung gibt es aber nicht nur in unserer Gemeinde vor Ort. Denn der Leib Christi, von dem Paulus so eindringlich spricht, der umfasst den Erdkreis. Wie viele Konfessionen und Gruppen gibt es, die bestenfalls nebeneinander her leben, schlimmstenfalls einander bekämpfen. Jesus Christus stellt einen andere Anspruch: Er will uns verbinden, bis die 'versöhnte Verschiedenheit unter einem Dach' in der Welt sichtbar wird. So befreit uns Gott dazu, die Augen zu öffnen und mit allen Gemeinschaft zu suchen, die mit Gott unterwegs sind. Dabei hilft er uns, Hindernisse zu überwinden.

 

Denn Erstens: Der Glaube an Jesus Christus steht über allen Kulturen: Vor einigen Wochen bin ich nach vielen Jahren einmal wieder mit meiner Familie der Gottesdienst-Einladung des griechisch-orthodoxen Pater Georgios in Reutlingen gefolgt. Obwohl ich ihn 15 oder 20 Jahre kenne: Der orthodoxe Gottesdienst wird mir wohl immer sehr fremd bleiben und an die orthodoxe Konfession habe ich einige sehr ernste Anfragen - und doch steht auch hier Jesus Christus im Mittelpunkt.

 

Mitten im Gottesdienstes rief mich Pater Georgios nach vorne und bat mich, zur Gemeinde zu sprechen. So durfte ich auch hier im Gottesdienst Zeugnis geben vom Auferstandenen, der uns verbindet. Denn entscheidend ist es, dass wir den Glauben in den Mittelpunkt stellen und ihn weitergeben.

 

Fremd ist mir der orthodoxe Gottesdienst vor allem, weil er eine ganz andere Kultur wiederspiegelt mit seinen Gesängen, den viele Formen und Bildern. Wir glauben aber an Jesus Christus und nicht an eine Kultur. Schon am Anfang lebten die ersten Christen im jüdischen, griechischen und römischen Kulturkreis und überwanden - wenn auch unter großen Mühen - diese Grenzen. 'So seien wir denn Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie', schreibt Paulus in unserem Predigttext.

 

Denn Kulturen sind austauschbar, Jesus Christus ist einmalig. Wie weit dies reicht, haben wir an Ostern im Gespräch mit Franziskaner-Oberin Benedicta aus Indien gesehen: Ihr Orden hat das geliebte Franziskanerinnen-Ornat abgelegt und den indischen Sari als Ordenskleidung übernommen, damit die Mensch in Indien sehen, dass es nicht um ein Überstülpen westlicher Kultur geht, sondern um Jesus Christus, der über allen Kulturen steht.

 

Zweitens: Wir müssen lernen, in Christi Namen zu streiten. Meine Frau und ich sind gerade in die Vorbereitung des zweiten Welttreffens konfessionsverbindender Paare im kommenden Jahr eingebunden. Bei den Vorbereitungstreffen heißt das: Christen aus England, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Deutschland sind bei den Treffen anwesend, via Internet beteiligen sich US-Amerikaner, Kanadier und Australier. Wir sind Katholiken, Anglikaner, Methodisten, Waldenser, Reformierte und Lutheraner. Es werden vier Arbeitssprachen gesprochen. Und wir haben sehr unterschiedliche Meinungen. Entscheidend ist: Über diese Meinungen, Positionen, Theologien reden wir sehr offen und da gibt es auch Streit.

 

Und doch ist es möglich, miteinander zu beten und zu gemeinsamen Ergebnissen zu kommen, weil wir alle miteinander dem Auftrag folgen, uns mit allen Kräften um die Einheit des Leibes Christi zu bemühen. Denn wir lassen uns durch seinen Geist zusammenführen und beschenken, nehmen uns gegenseitig im Streiten ernst. So wächst Einheit aus der Vielfalt.

 

Drittens: Entscheidend ist die persönliche Begegnung in Jesus, nicht das Denken in Konfessionen und Denominationen. Letztes Jahr bat mich ein guter Freund, bei seiner Trauung zu predigen, einer Trauung in der Baptistischen Gemeinde. Ich hatte mit den Baptisten bis dahin fast keine Begegnungen. So haben wir uns getroffen, der Mössinger Pastor Carsten Schmittke und ich. Und schnell haben wir in aller Verschiedenheit entdeckt, wie sehr uns Christus verbindet. Es war ein sehr schönes, faires und geistliches Miteinander, denn Christus hat uns verbunden und in einem einzigen Gespräch aus Fremden Freunde gemacht, weil wir in ihm eins sind.

 

Viertens: Die Begegnung mit uns fremden Christinnen und Christen bedeutet, dass wir auch über unseren eigenen Schatten springen sollen. Ich durfte das einmal bei einer Gastpredigt in einer katholischen Kirche im Rahmen einer Ökumenewoche in Westdeutschland erleben: Ich hatte mit dem Pfarrer, der ein wenig ängstlich angesichts der Vorschriften des Kirchenrechts war, besprochen, dass ich mich bei der Eucharistie einfach unauffällig in die Reihe der Gemeindemitglieder stelle und so zur Kommunion gehe. Auch dies habe ich als eine liebenswerte ökumenische Einladung empfunden. Ich wollte mich gerade aus dem Altarraum auf den Weg in die Gemeinde machen, da winkte mich der Pfarrer hinter den Altar und ließ mich vor den Augen der ganzen Gemeinde am Abendmahl teilhaben. Was für ein Zeichen! Er war ohne jeden Druck von außen über seinen Schatten gesprungen, weil er mitbekommen hatte, dass ich wie jedes katholische Gemeindemitglied fast die ganze Liturgie mitgebetet hatte. Wir dürfen über unsere Schatten springen, wo Christus uns verbindet, denn er begleitet uns bei diesem Sprung und will uns so ein Geschenk machen: Das Geschenk der Gemeinschaft, das Geschenk der Einheit, das Geschenk seines Leibes, um in Bild von Paulus zu bleiben. Wo wir uns von ihm verbinden lassen, da haben wir Gemeinschaft unter allen, die der Heilige Geist in Taufe und Glauben verbindet:

 

- ob wir alt oder jung sind,

- ob wir reich oder arm sind,

- ob wir aus England, Frankreich oder Deutschland,

- aus Afrika, Asien oder Europa kommen,

- ob wir Pfingstler oder Pietisten, evangelisch, orthodox, baptistisch, methodistisch oder katholisch sind:

 

Er schafft zwischen uns Einheit, so wie ein Körper immer nur eins ist: Hier in unserer Gemeinde und auf der ganzen Erde. Diese Gemeinschaft wollen wir leben, wo immer es möglich ist. Zu dieser Gemeinschaft wollen wir einladen, die Mensche, die uns begegnen und jeden der hier ist. Denn der Leib Christi ist ein lebendiger Körper, ein Körper der Leben schenkt, weil Jesus Christus lebt.

 

AMEN

 


Copyright

© Copyright: Jörg Beyer, D 72072 Tübingen: Die Weitergabe des unveränderten Textes einschließlich dieses Copyrights und der E-Mail-Adresse mail@oekumene.net sowie der Homepage-Adresse 'http://oekumene.net' als Ausdruck oder per E- Mail zu nicht kommerziellen Zwecken ist ausdrücklich erwünscht. Ebenso erwünscht ist die Schaltung von Links auf die Homepage oekumene.net und auf diese Seite. Jegliche andere Verwendung - insbesondere auch die Veröffentlichung des Textes auf Homepages im Internet - bedarf der schriftlichen Genehmigung.



Einige persönliche Hinweise zu allen Predigten dieser Homepage








Impressum + Haftungsauschluss
E-Mail
© 1999 - 2012 Beate und Jörg Beyer