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Sieben Wegweiser für den Alltag - Priska & Aquila

Studentengottesdinest über Apostelgeschichte 18 am 10.3.02 in Tübingen

Gnade sei mit euch

und Friede von Gott, unserm Vater,

und dem Herrn Jesus Christus!

AMEN

 

Ihr Lieben, die ihr Jesus Christus sucht,

 

Ihr Lieben, die Ihr mit Jesus Christus unterwegs seid,

 

wer sind die biblischen Vorbilder für unser Alltagsleben als Christen? Sind es Jeremia oder Jesaja, Amos oder Jona, Petrus oder Paulus? Manchmal habe ich den Eindruck, unter uns Christen herrscht das Prinzip: "Hängt die Vorbilder so hoch, dass keiner rankommt." Denn wer hat schon eine so radikale Umkehrerfahrung vom Christenhasser zum Missionar der ersten Reihe wie Paulus? Wer hat einen so umfassenden Leitungsauftrag wie Petrus? Wer soll ein ganzes Volk ansprechen wie Jeremia? Wer ist ein von Gott beauftragter Visionär wie Jesaja? Ja: Wir hängen oft die Vorbilder so hoch, dass wir noch nicht einmal die Chance haben, uns ihnen zu nähern. Was bleibt sind entweder Frust oder Distanz, die dazu führen, dass die Vorbilder nur eine sehr begrenzte Wirkung auf uns haben.

 

Deshalb möchte ich mit Euch heute Christen aus der zweiten Reihe entdecken, die aber alles, nur nicht unbedeutend sind - und die uns etwas über Leben in Beruf, Ehe und Kirche sagen können. Ich möchte sie mit einem Nebensatz vorstellen, der doch zum Schlüssel für ein ganzes Bündel von Hauptsätzen wird:

 

Am Ende des Korintherbriefs lesen wir: "Es grüßen euch die Gemeinden in der Provinz Asien. Es grüßen euch vielmals in dem Herrn Aquila und Priska samt der Gemeinde in ihrem Hause." Zweierlei Unerwartetes steht hier: Ein Mann und eine Frau werden als gleichwertige Gemeinschaft genannt und sie sind der Ort, an dem Gemeinde sichtbar wird - nicht im Sinn eines kleinen Hauskreises: Im Griechischen steht hier das Wörtchen ekklesia, Kirche, der anspruchsvollste Begriff der Versammlung von Christen, den das Neue Testament kennt.

 

In der Apostelgeschichte, Kapitel 18, erfahren wir mehr: "Danach verließ Paulus Athen und kam nach Korinth und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus. Und weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete mit ihnen; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher."

 

Und später heißt es: "Paulus aber blieb noch eine Zeitlang dort . Danach nahm er Abschied von den Brüdern und wollte nach Syrien fahren und mit ihm Priszilla und Aquila. ... Und sie kamen nach Ephesus, und er ließ die beiden dort zurück; ... Es kam aber nach Ephesus ein Jude mit Namen Apollos, aus Alexandria gebürtig, ein beredter Mann und gelehrt in der Schrift. Dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und redete brennend im Geist und lehrte richtig von Jesus, wußte aber nur von der Taufe des Johannes. Er fing an, frei und offen zu predigen in der Synagoge. Als ihn Aquila und Priszilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer aus."

 

Die Beiden werden noch an anderen Stellen des Neuen Testaments erwähnt: Etwa als Lebensretter, die Paulus sehr nahe stehen. Durch ihre Gemeindeleitung, ihre missionarische und theologische Arbeit sind sie ganz gewiss bemerkenswert. Sieben Wegweiser möchte ich uns von den beiden mitgeben, die uns zum Christsein im Alltag anleiten können:

 

1. Gott traut einer Ehe etwas zu. Bis auf einmal nennen Lukas wie Paulus Priska und Aquila immer in einem Atemzug: Die Begleitung von Paulus, die missionarische Arbeit, Gemeindeaufbau- und Leitung, die Rettung von Paulus aus Todesnot - all dies ist ihr gemeinsamer Dienst. Für jüdische Ohren dieser Zeit ist dies nahezu unvorstellbar.

 

Und auch im römisch-griechischen Umfeld gab es wohl Priesterinnen und Tempelprostituierte. In einer Ehe war aber auch hier die Frau nachgeordnet. Doch Priska und Aquila werden gleichwertig genannt. Und es gibt keinerlei Hinweis, dass sie ihren Dienst nicht völlig gleichwertig tun. So wird gerade das Miteinander in dieser Ehe zum Segen und sie haben den gemeinsamen Auftrag zur Lehre und Gemeindeleitung.

 

Auch in unserer Zeit kann dies zur Herausforderung werden: Für diejenigen unter uns, die bereits Ehe leben oder unterwegs zur Ehe sind, mit der Fragestellung: Wo haben wir gerade auch im Dienst an der Gemeinde, in unseren Konfessionen und in der einen Kirche Jesu Christi gemeinsame Aufgaben? Wo sind wir gerufen, an die Stelle von Aufgabenteilung eine Aufgabengemeinschaft zu setzen?

 

Für diejenigen, die noch ungebunden sind, stellt sich die Frage: Gibt es einen Partner, eine Partnerin mit dem ihr ein Leben lang zur gemeinsamen Mitarbeit an der einen Kirche Jesus Christi berufen seid? Dies kann ein entscheidender Maßstab für Ehe sein. Und auch die Ehelosigkeit kann eine Berufung sein. Aber: Die Enttäuschung über eine gescheiterte Beziehung oder die Meinung, dass ich niemand passenden für mich finde, ist keine Berufung, sondern Lebensweg - und nicht immer ein guter.

 

Wo der Dienst an der Kirche Jesu Christi miteinander geschieht, da ist dies sicher anstrengend und es kann auch zu Auseinandersetzungen führen. Doch wer wie die meisten Deutschen mit dem Lebenspartner über Sex, Geld und den Glauben nicht redet, der versäumt ein entscheidendes Geschenk der Gemeinschaft - gerade wenn es um den Glauben geht. Soviel wage ich nach 20 Ehejahren zu sagen.

 

- Deshalb ist die Ehe nicht nur Privatsache. Denn Gott will Ehen gebrauchen, damit sein Wort weitergetragen wird.

 

2. Gott traut Frauen wie Männern etwas zu - in ihrer Verschiedenheit, aber nicht nach einem festen Rollenschema.

 

Mann und Frau sind nicht gleich. Deshalb können sie sich ergänzen - bis dahin, dass sie miteinander teilhaben können am Wunderwerk der Schöpfung, wenn sie gemeinsam ein Kind zeugen. Nur Männer oder nur Frauen können das nicht. Auch deshalb steht nur die lebenslängliche Gemeinschaft von Mann und Frau unter dem besonderen Segen Gottes, der sich in der Ehe ausdrückt. Doch Priska und Aquila sprengen das Rollenverständnis ihrer Zeit und tun dies offensichtlich mit Gottes Segen. Denn Gott beruft nicht nach starren Vorgaben. Der Widerstand gegen Gottes Berufungen lauert oft in unseren Gewohnheiten: Ein Text, der mir für die Vorbereitung dieser Predigt viele gute Anregungen gab, schreibt dann plötzlich, wo es darum geht, dass die beiden den Starprediger Apollos theologisch unterweisen: "Der Handwerker und die Hausfrau unterrichten einen studierten Theologen!" Warum Hausfrau? Warum nicht "das Handwerker-Ehepaar"? Die Art und Weise, in der die Bibel über Priska mit Aquila berichtet, legt dies zumindest sehr nahe!

 

Aber all dies ist eine Frage der rechten Zeit. So werden in den Paulus-Briefen in bestimmten Situationen Frauen zum Schweigen aufgefordert. Doch eine Kette der Prophetinnen und Zeuginnen wie Mirjam, Hulda oder Deborah im ersten und Hanna, die Frauen am Grab, Lydia, Phöbe, Evodia, Syntyche oder die vier prophetischen Töchter des Philippus und natürlich Priska im Neuen Testament, zeigen die Berufung von Frauen zur Verkündigung.

 

Und Paulus selbst gibt im Korintherbrief Anweisungen an Frauen, die beten oder prophetisch reden. Er rechnet also nicht nur bei Priska mit Frauen, die in der Verkündigung in der vorderen Reihe ihr Zeugnis geben. Auch hier geben uns Priska und Aquila ganz konkret die Frage mit,

 

- wie wir unser Leben in Gottes Namen gestalten,

- wo und wie wir zur Weitergabe des Glaubens berufen sind,

- vielleicht in einem viel umfassenderen Maß als wir meinen oder gerne wollen.

 

- Deshalb sollen wir nach den Aufgabe fragen, die Gott uns gibt, nicht nach unserer Rolle die halt so üblich ist. Denn Gott beruft Frauen und Männer nach seinem Plan.

 

3. Auch unser Berufleben kann darüber entscheiden, wie frei wir für Gott sind. Ihr Beruf als Zeltmacher gab Priska und Aquila - ebenso wie Paulus - die Freiheit zum Gottes-Dienst. Das heißt natürlich auch Doppelbelastung: Ich weiß selber sehr genau, was es bedeutet, abends nach einem anstrengenden Tag Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmensberatung noch an einer Predigt zu sitzen.

 

Und es gibt sicher Grenzen: Nicht jeder kann sich seinen Beruf auch nur einigermaßen frei wählen. Doch neben Geld oder Karriere kann ich für meinen Beruf auch fragen: Ist er für mein Leben als Christ nützlich? Gibt er mir Zeit? Oder gibt er mir die Möglichkeit zu diakonischem Handeln? Oder lerne ich Menschen kennen, denen ich Zeugnis geben kann?

- Deshalb ist auch unser Beruf nicht nur Privatsache. Denn Gott will auch unseren Beruf für sich gebrauchen - in ganz vielfältiger Weise.

 

4. Gott lässt in ganz normalen Ehen Kirche wachsen. Dieses Wort ekklesia ist wohl das anspruchsvollste Wort für Gemeinschaft von Christinnen und Christen, den das Neue Testament verwendet. Es bedeutet:

 

- die Herausgerufenen,

- die Gemeinde,

- die Kirche Gottes.

Dieses Wort ekklesia steht

- entweder für die weltweite Gemeinschaft aller Christen

- oder aber für deren Gemeinschaft vor Ort.

Es kann nicht verwendet werden, wenn Christen am selben Ort in mehreren Gemeinschaften nebeneinander oder gar in irgendeiner Form von Konkurrenz leben. Denn dies widerspricht dem Bild des Leibes Christi, das Paulus so deutlich macht. Hier haben gerade bekenntnisverschiedene Ehen unter Christen eine besondere Bedeutung, weil sie Brücken schlagen und Kirche, ekklesia sichtbar und lebbar machen: Wo dies geschieht, sind es bekenntnisverbindende Ehen.

 

So sind wir mit Priska und Aquila gerufen, Gemeinschaft der Christen im Alltag wachsen zu lassen und dabei Gemeinschaft nicht auf die Evangelische Allianz oder den Kontakt mit der römisch-katholischen Konfession zu beschränken. Und jeder kann Kirche vor Ort mitgestalten und zu ihrem Wachstum beitragen. Dies schließt Leitungsfunktionen mit ein, denn Priska und Aquila hatten gemeinsam die Leitung dieser Haus-Kirche vor Ort. Diese eine Gemeinschaft aller Christen in Häusern, Gemeindehäusern und Kirchengebäuden wird da sichtbar, wo das gemeinsame Gebet, der gemeinsame Gottesdienst, die gemeinsame Weitergabe des Glaubens und das gemeinsame diakonische Handeln in der Welt etwas Selbstverständliches sind.

 

- Deshalb sind wir alle verantwortlich - und nicht nur diejenigen, die auf der kirchlichen Gehaltsliste stehen. Durch die Finanzsituation werden dies sowieso immer weniger. Denn Gott will seine Kirche in Einheit wachsen lassen.

 

5. Gott vergibt Leitungsaufgaben nicht nach einem pauschalen Schema. Die missionarische, die lehrende und die Leitungsaufgabe, die Priska und Aquila gemeinsam wahrnahmen, passt nicht in irgend ein Schema standardisierter Ämter. Trotzdem haben sie ihre Funktion nicht eigenmächtig oder willkürlich ausgeübt, sie stellten sich unter die Autorität des Apostels und in die Gemeinschaft der einen ekklesia.

 

- Deshalb sind wir gerufen, Begabungen zu entdecken. Denn es geht darum, Ämter und Aufgaben entsprechend den Gaben und Begabungen, entsprechend den anstehenden Aufgaben und der aktuellen Situation als Berufung zu entdecken.

 

6. Gottes Wege sind oft langfristig. Der Bericht über Priska und Aquila beginnt im Jahr 49 n. Chr., da zu dieser Zeit Klaudius Juden aus Rom vertreiben ließ. So trafen sie Paulus 49 oder 50. Nach 18 Monaten in Korinth ziehen sie gemeinsam mit Paulus nach Ephesus, wo sie bleiben, während Paulus auf seinen Missionsreisen weiterzieht. Im Jahr 54 trifft Paulus sie dort und schreibt seinen Brief an die Korinther. Wenige Jahre später sind sie wieder in Rom, wo Paulus sie im Römerbrief grüßt. Wesentlich später werden die beiden noch einmal im Timotheus-Brief gegrüßt.

 

Jahrelang sind die beiden für das Zeugnis vom auferstandenen Christus unterwegs. Wahrscheinlich wissen sie oft nicht, wohin sie Gott auf dem nächsten Schritt führt. Denn der Gott, der mit uns unterwegs ist, ist ein Gott der Überraschungen, der uns immer wieder ins Ungeahnte führt. Die Wege, die er mit uns geht, sind oft unübersehbar und führen doch zum Ziel, sind der einzige Weg, der zum Ziel führt. Ich möchte Euch ermutigen: Vieles, was Gott mit Euch heute anfangen will und anfängt, wird erst nach vielen Jahren, ja Jahrzehnten Früchte tragen.

 

- Deshalb lohnt es sich, geduldig auf Gottes Ruf zu warten. Denn er allein kennt den Weg und das Ziel. Er will uns durch Jesus Christus seinen Weg weisen.

 

7. Gott braucht bewegliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Heute Rom, morgen Korinth, übermorgen Ephesus und schließlich wieder Rom: In der Zeit von lebensgefährlichen Segelschiffen, von Eselskarren und durchgelaufenen Sandalen einmal auf Gottes Spuren rund ums Mittelmeer: Das ist der Weg von Priska und Aquila. Sicher: Christsein heißt nicht unbedingt, ständig auf gepackten Koffern zu sitzen. Doch wo in Gemeinde, Hauskreis oder sonst unter Christen das Stammtisch-Schildchen stehen könnte: "Do hocket die, wo immer do hocket", da ist etwas gründlich schief gegangen. Und wer darauf aus ist, in einem möglichst abgeschlossenen Kuschelclub möglichst viel Zeit im eigenen, ach so frommen Saft zu schmoren, der lebt gewiss keinen Gottes-Dienst. Auch wenn wir uns in einer Gemeinde, in einem Hauskreis, in Gruppen und Kreisen sehr wohlfühlen - es gibt immer wieder eine Frage an uns: Welche neuen Wege möchte Gott uns zeigen.

 

- Deshalb dürfen wir immer wieder entdecken, dass Gott uns auf neue Wege führt. Denn das Volk Gottes ist immer unterwegs - unterwegs zu seinem auferstandenen Herrn.

 

Wie können wir als Christen im Alltag leben? Priska und Aquila sind uns auf diesem Weg vorausgegangen. Lasst mich noch einmal die sieben Wegweiser zusammenfassen, die sie uns mitgeben:

 

1. Gott traut einer Ehe etwas zu. Deshalb ist Ehe nicht nur Privatsache.

2. Gott traut Frauen wie Männern etwas zu. Deshalb sollen wir nach den Aufgaben fragen, die uns Gott gibt, nicht nach unserer Rolle die üblich ist.

3. Auch unser Berufsleben kann darüber entscheiden, wie frei wir für Gott sind. Deshalb ist auch unser Beruf nicht nur Privatsache.

4. Gott lässt in ganz normalen Familien Kirche der Einheit wachsen. Deshalb sind wir alle verantwortlich.

5. Gott vergibt Leitungsaufgaben nicht nach einem pauschalen Schema. Deshalb sind wir gerufen, Begabungen zu entdecken - bei uns und bei anderen.

6. Gottes Wege sind oft langfristig. Deshalb lohnt es sich, geduldig auf seinen Ruf zu warten.

7. Gott braucht bewegliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb dürfen wir immer wieder entdecken, dass Gott uns auf neue Wege führt.

 

Laden diese sieben Wegweiser ein oder schrecken sie ab? Diese sieben Wegweiser machen unser Leben für uns und vor Gott wert-voll. Und wo liegen die Alternativen - für diejenigen, die mit Jesus Christus unterwegs sind und jene, die ihn noch suchen? Wo möchten wir am Ende unseres Lebens stehen?

 

Haben wir ein sinnvolles Leben geführt, wenn wir im Rückblick aufzählen, was heute so wichtig scheint: Karriere, Beruf, Geld, Sex, Shopping, Fernsehen, Internet? Nichts dagegen - aber ist das der Maßstab des Lebens? Oder sind es Sportschau, Kochkurs, Tai-Chi, Fitness-Studio, Mode oder all die Dinge, die man oder frau gemacht haben muss, um In zu sein?

 

Aber auch an uns Christen möchte ich die Frage stellen: Reicht es, nur die Veranstaltungen auszuwählen, in denen wir uns wohlfühlen, ob sie nun sozial oder evangelikal ausgerichtet sind? Reicht es, wenn wir uns und unseren Haushalt hübsch machen, Kinder und Familie unter der Käseglocke halten und uns von den Ungereimtheiten in Kirche und Welt möglichst fern halten? Reicht der oft peinliche Versuch, uns ein abgeschottetes Paradies auf Erden zu zimmern, in dem wir unsere vermeintlich christliche Gemütlichkeit und Kleinkariertheit pflegen?

 

Priska und Aquila hatten gewiss kein gemütliches Leben, das immer Spaß machte. Und wenn sie dem Zeitgeist gefolgt wären, hätten sie sicher weniger Ärger gehabt. Aber sie hatten die Fülle des Lebens, weil sie mit Gott unterwegs waren. Sie lebten aus der Hoffnung für diese und die kommende Welt.

 

Wo auch wir auf den auferstandenen Herrn Jesus Christus vertrauen und unser Leben von ihm gestalten lassen, brauchen wir vor dieser Lebensfülle keine Angst zu haben. Denn er ist mit uns unterwegs.

AMEN


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