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Gott will, dass der Glaube Früchte trägt: Der Sämann des Glaubens

Predigt über Lk. 8, 9-15 am 25.2.03 in der evangelischen Kirche Öschingen und am 2.3.03 in Petruskriche Bernhausen

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! AMEN

 

Lukas 8 die Verse 9 bis 15: Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, redete er in einem Gleichnis:

Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf. Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.

Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

 

Kanzelgebet

Herr,

Dein Wort

macht das unmögliche möglich.

Darauf vertrauen wir.

So segne Dein Wort an uns,

auch wenn es nur

durch meine schwache Stimme

weitergeben wird.

AMEN

 

Liebe Gäste, liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gärtner und einem Bauer? Der Bauer ist ein Verschwender! Der Gärtner kümmert sich um jedes Samenkorn. Er sorgt sich um jeden Samen, er pikiert, er jätet das Unkraut und pflanzt jeden einzelnen Keimling dort, wo er Frucht bringen soll. Der Bauer - in unserem Gleichnis der Sämann - dagegen schleudert mit weitem Wurf ohne Rücksicht auf Verluste. Er will jede Chance nutzen, dass der Boden Frucht trägt. Denn jede Frucht ist so ertragreich, dass sich der Aufwand lohnt.

Liebe Geschwister im Herrn: Es ist immer wieder faszinierend, mit welch einfachen Worten uns Jesus das Handeln Gottes nahe bringt. Doch so einfach das Gleichnis in seinen drei Grundelementen - dem Sämann, dem Samen und der Frucht ist - es ist leicht, diesen Text abzuhaken. Es ist leicht, ihn mit einem schnellen, frommen Blick abzulegen und dabei zu übersehen, dass es unser Leben in großer Vielschichtigkeit trifft.

Denn zuerst ergibt sich ein ganz weiter Kreis, mit dem Gott uns ein Bild für unser Leben mitgibt:

Zu Anfang müssen zumindest wir jüngeren und wir Städter uns erst einmal verdeutlichen, wie früher gesät wurde: Nicht mit ausgetüftelten Maschinen, die in säuberlich gezogene Rillen die Körner präzise in Äcker einstreuen, die seit der Flurreform große, öde mit dem Lineal gezogene Flächen sind: Von Traktoren mit klimatisierter Kabine und weit über 100 PS beackert.

Sondern mit der Hand: Auf einem mit dem Hand-Pflug, einem besseren Stock, mühsam beackerten Stück Land, das mit Büschen durchwachsen und von Wegen durchzogen war. Er ging mit gleichmäßigem Schritt, warf die Saat in gleichmäßigem Bogen und es war eine Kunst, die Körner möglichst gleichmäßig zu verteilen. Was zeigt uns dieses Bild?

Wer sät hat Hoffnung. Wo ich etwas säe, da habe ich zuerst einmal sehr wenig. Ein Samentütchen aus der Gärtnerei oder aus dem Baumarkt, das ist viel Papier, ein schönes Bild, eine Kulturanleitung und ein Versprechen: Wenn alles gut geht, bei richtiger Pflege des Samen, wächst diese oder jene Pflanze und bringt reiche Frucht oder herrliche Blüten.

Wer beispielsweise Mohn säen will, muss die Hoffnung haben, dass aus diesem bisschen schwarzen Staub, der weit weniger wiegt, als das Papier der Tüte, in wenigen Wochen wunderschöne Pflanzen wachsen. Diese Hoffnung, dieses Vertrauen brauchen wir auch in unserem Leben: Wenn wir eine neue Arbeit finden, wenn wir uns mit einem Menschen auf das lebenslängliche Wagnis der Ehe einlassen und dabei auch noch 'Ja' zu Kindern sagen. Wenn wir uns für etwas einsetzen: In der Kirchengemeinde oder im CVJM, im Fußballverein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr, in einer politischen Partei oder in einer diakonischen Einrichtung. Und: Dies gilt gerade dann, wenn wir Menschen zum Glauben einladen. Wie kann ich das tun, wenn ich keine Hoffnung habe? Doch wo uns Gott das Vertrauen auf seine Zukunft in dieser und der kommenden Welt gibt, da können wir uns mit ihm auf das Wagnis des Sämanns einlassen und reichlich säen, denn:

Wer sät muss reichlich säen: Und dabei reicht es nicht, wenn wir für jede Mohnblume, für jede Weizenähre, für jeden Apfelbaum nur ein Samenkorn einplanen. Sicher: Wer Getreide auf einem Haufen keimen lässt, verschwendet und gefährdet die Ernte. Doch Minimalismus, bei dem wir nur das aller, aller Nötigste geben, gefährdet die Ernte. Es darf dann keine besonders nasse oder dürre Zeit dazwischen kommen, sonst reicht die Ernte nicht für eine gute Zukunft. Ein Beispiel ist die Familien- und Bildungspolitik: Alle reden davon, doch keiner hat den Mut, in dieser Zeit der knappen Kassen dafür zu sorgen, dass Eltern genügend Unterstützung, dass Kindergarten und Schule genügend Personal und dass von der Kleinkinderbetreuung bis zur Universität genügend Geld zur Verfügung steht. Und so lebt unsere Gesellschaft ein Schmarotzerdasein auf Kosten von Eltern und Kindern und verspielt ihre Zukunft. Denn sie sät heute nicht was sie morgen ernten will.

Und diese Gefahr besteht in vielen Bereichen: In der Wirtschaft, im Sozialen, in der Politik, in der Kirche und in der Gemeinde. Vor einiger Zeit berichtete eine Frau aus unserer Derendinger Gemeinde, die im Sudan Hebammen ausbildete, von den Menschen dort, die in Ihrer Not das Saatgut fürs kommende Jahr aufessen und so den Hunger zum Dauerzustand machen. Wir handeln - ohne in vergleichbarer Not zu sein - in Deutschland ähnlich.

Wer sät muss weit streuen. Nur wenn wir die Saat auch an Stellen ausstreuen, die uns zweifelhaft erscheinen, nutzen wir jede Chance zur Ernte. Wenn wir als Christen immer nur im Pfarrgarten säen, wird es beim Pfarrhaus immer schön blühen, doch der Rest der Welt, in der wir leben, wird Ödland bleiben. Werft den Samen weit, auch an die unwahrscheinlichsten Orte und wartet ab, ob etwas wächst. Ob etwas wächst, wenn wir uns in Wirtschaft, Politik oder Vereinen engagieren, wenn wir zu Menschen Kontakt haben, die uns fern sind, wenn wir Menschen empfangen, die mit ihrem Leben in einer Weise umgehen, die wir nicht verstehen und nicht für richtig halten können. Lasst uns gerade dort sähen.

Sicher: ich arbeite bei ProChrist mit und finde das wichtig. Doch die Frucht wächst oft da, wo wir sie nicht erwarten: Vor einiger Zeit war ich bei einem Kunden in Koblenz und wir saßen abends noch in großer Runde zusammen. Plötzlich schüttete mir mein Tischnachbar seine halbe Lebensgeschichte aus und wir kamen in ein recht intensives Glaubensgespräch - mitten in den Dornen des Geschäftslebens.

Wer sät muss loslassen. Wer sät braucht Geduld: Gerade wenn der Same anfängt, zu keimen, ist er höchst empfindlich. Er wächst von ganz alleine und nichts ist jetzt schlimmer, als zu große Sorge. Der Bauer, der täglich nach jedem einzelnen Halm schaut, verschwendet seine Zeit. Würde er dann auch noch an den jungen Keimlingen ständig herumwerkeln, wäre die Missernte vorprogrammiert. Das sehen selbst Kinder ein, wenn sie im Garten oder auf der Fensterbank ihre Experimente machen. Und doch: Wie oft zerstören wir eine Saat, weil wir ihr nicht zutrauen, selbst zu wachsen. In der Erziehung der Kinder, bei einer Bürgerinitiative, wenn wir im Geschäftsleben einen neuen Kunden gewinnen oder auch in einer Beziehung.

Diese Frage stellt sich aber auch, wenn wir jemanden in unsere Gemeinde, in unseren Hauskreis oder in den Gottesdienst einladen. Wir können nicht loslassen, uns fehlt die Geduld. Wir drängen und drängen und stören so das Wachstum. Ja wir zerstören die Saat, statt dass wir uns - um in unserem Bild zu bleiben - darauf beschränken, nur dann Wasser zu bringen, wenn gerade wirklich eine Dürrezeit herrscht.

Nur Weisheit, Erfahrung und Gottes guter Geist lehren uns, dass rechte Maß zwischen Pflege und Loslassen zu finden. Das kann uns bis an die Grenze belasten. Es fällt schwer, zuzusehen, wenn eine Entwicklung in unseren Augen völlig falsch läuft. Doch oft können wir nur warten, wie der Sämann nach einem schweren Regen warten muss, dass der Boden trocknet und sich die Halme wieder aufrichten. Und wir müssen mit Verlusten leben, denn:

Wer sät riskiert etwas. Er lässt sich auf ein Wagnis ein, denn eine Saat kann auch einmal überhaupt nicht aufgehen. Es gibt keine Garantie für den Erfolg. Eine gute Idee und ausreichendes Kapital garantieren keinen Erfolg, wenn ein neues Unternehmen gegründet wird. Die beste Werbung, Mund zu Mund Propaganda und Zeitungsberichte stellen nicht sicher, dass eine Veranstaltung voll ist. Die frömmsten Eltern garantieren keine frommen Kinder. Eine geistlich und organisatorisch optimal vorbereitete Evangelisation produziert keine Christen.

Denn es muss über allem ein Segen liegen. In den riesigen kommunistischen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der früheren DDR, den sogenannten LPGs, wurde die Parole ausgegeben: 'Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein.' Als der Erfolg dieser gigantischen, vom Staat erzwungenen Genossenschaften ausblieb, konterten die Christen auf ihre Weise: 'Ohne Sonnenschein und Gott geht die LPG bankrott!' Und so kam es dann auch, spätestens mit dem Zusammenbruch eines ganzen Staatswesens, das dem Machbarkeitswahn einer Ideologie zum Opfer fiel.

Auch an die Länder des Westens stellt sich diese Frage: Zulange schienen Wohlstand und Erfolg machbar. Aktien galten als nahezu automatische Geldquelle. Ich erinnere mich, als ich vor fast genau drei Jahren in dieser Gemeinde sagte: 'So scheint der Dax eher der Ausdruck einer globalen Poker-Partie zu sein, bei der irgendwann - ich fürchte bald - die Rechnung präsentiert wird.' Ich habe damals nach dem Gottesdienst noch eine halbe oder dreiviertel Stunde vielen von Euch diskutiert und musste mich mit äußerst kritischen Fragen auseinandersetzen. Doch damals stand der DAX, der Deutsche Aktien Index über 8000, heute pendelt er weit um die 2500, vom Nemax ganz zu schweigen: Er hat noch ein Dreißigstel seines damaligen Wertes. Zu dieser Erkenntnis war nur eines nötig: Ein einigermaßen gesunder Menschenverstand und die Bereitschaft der Wirklichkeit ins Auge zu sehen.

Ich möchte mich ganz gewiss nicht brüsten, dass ich Recht behalten habe: Zu groß ist das Leid, dass durch diesen Zusammenbruch entstanden ist. Doch nach dem Einbruch an den Börsen, während der Staat gefährlich nahe am Bankrott entlang schlittert, während Bio- und Chemiewaffen völlig neue Schreckensszenarien an den Himmel werfen, während sich zumindest die Politiker der vorderen Reihe - egal von welcher Partei - weitgehend in lautstarker Sprachlosigkeit suhlen und wir uns noch immer die Wunden des 11. Septembers 2001 lecken, sollten wir uns eines klar machen: Wir haben diese Welt nicht im Griff.

Und wir können weder durch das daherstöhnen des Wörtchen 'Friedens' noch durch Kriegsgeilheit eine Welt nach unseren begrenzten Maßstäben erzwingen. Und gerade dort, wo Menschen in höchsten Ämtern den Wahn der Machbarkeit mit dem obendrein gotteslästerlichen Wahn verbinden, sie seinen das personifizierte Gute, da hat der Teufel ein leichtes Spiel. Der er kann sich so hinter einer frommen Maske verstecken kann. Die Bosheit der Gewaltherrscher ist dagegen offen sichtlich. So sollten wir uns endlich vom globalen Machbarkeitswahn verabschieden, sonst geht auch unsere Welt kaputt, weil sie ohne Segen ist. Wo aber Segen ist, wo Wachstum ist, da gibt es immer Widerstand, denn:

Wer sät hat Gegner: Gerade wo es um den Glauben geht, sind die Gegner vielfältig. Unser Text spricht von den Vögeln, den Dornen, den Fußtritten, dem Verdorren, den Felsen. Und wenn wir diese Gegner suchen, müssen wir nicht weit gehen: Sie sind oft vor unserer Nase oder in uns. Es gibt gerade in dieser Zeit Sorgen, die wie die Vögel uns und die Menschen um uns auffressen. Die Sorge um den Arbeitsplatz hat wohl jeden Zweiten erfasst, der in einem Unternehmen arbeitet. Und die Sorge vor einem Krieg kann nicht durch 'Friede' oder 'Freundschaft' als Worthülse für den Wahlkampf übertüncht werden. Die Sorge um die Kinder raubt vielen Eltern den Schlaf. Und an der Sorge um den Fortbestand einer Ehe zerbrechen viele.

Es hilft nichts, wenn wir meinen, als Christen könnten wir alle diese Sorgen mit dem Staubwedel wegwischen. Und doch können wir uns davon freimachen, von den Sorgen gelähmt zu werden, an ihnen zu verdorren. Denn der Gott, der Mensch wurde, lässt uns in dieser Welt nicht alleine. Er hilft uns dabei, in dieser Welt auszuhalten, Verantwortung und auch in schwierigen Zeiten Frucht zu tragen: Früchte des Lebens und Früchte des Glaubens. Er hilft uns, die Sorgen Ernst zu nehmen, ohne dass sie das letzte Wort behalten.

Ein anderer Feind, der die Saat am Wachsen hindert, sind die Dornen all unserer selbstgemachten Verstrickungen. Es gibt viele Gründe, nicht zu wachsen: Sie fangen alle mit dem Wörtchen 'Ich muss noch' an:

 

- Ich muss noch den Staub auf der Bühne aufwischen.

- Ich muss noch in meinem Garten die Bäume schneiden.

- Ich muss noch auf meinem Computer dieses oder jenes Programm installieren.

- Ich muss noch meine Akten abarbeiten.

- Ich muss noch für meine Alterssicherung sparen.

- Ich muss mich noch hübsch machen.

- Ich muss noch diesem oder jenen in der Disko treffen.

- Ich muss noch jenes Buch lesen

- Ich muss noch Kochen

- Und, und. Und. Und, und: Diese Litanei ließe sich beinahe beliebig fort führen.

 

Wenn ich dagegen das Wachstum von Gottes Saat ernst nehme, dann muss ich eigentlich nur eines: Ich muss mich fragen:

 

- Muss ich das alles wirklich?

- Was erstickt, wenn ich all das tue, was Mann oder Frau so tun muss?

- Was kann wachsen, wenn ich aus dem Muss ausbreche, weil Gott mich zum Wachstum befreit hat?

 

Und doch: Ich kann aus Manchem ausbrechen, aus Vielem nicht. Denn ich bin in diese Welt mit all ihrer Schuld verstrickt. Denn:

Wer sät kennt Niederlagen. Es gibt Saat, die nicht wächst: Saat in mir und Saat, die ich gesät habe. Manches sollte nicht sein und ging nicht meine, aber trotzdem gute Wege. Andere Saat ist durch Schuld erstickt. Gerade derjenige, der vielerlei Wachstum erleben darf, tut gut, sich vor Gott daran zu erinnern.

 

- Er lädt uns ein, diese Schuld, diese Fehler, zu ihm zu bringen, aus ihnen zu lernen und so den Boden für neue Frucht zu bereiten.

- Er lädt uns durch Jesus Christus zum Neuanfang ein. Ein Bauer versucht es ja auch erneut, wenn die Saat einmal durch Frost, Regen oder Dürre völlig zerstört wurde. In einem anderen Jahr gedeiht die Frucht üppig und beschert reiche Ernte.

 

Wer sät muss bereit sein zur Ernte: Wenn dann aber die Ernte kommt, müssen wir wie ein Bauer bereit sein, alles andere stehen und liegen zu lassen. Wir müssen bereit sein, bis an unsere Grenzen und darüber hinaus zu arbeiten, zu kämpfen, um die Ernte einzubringen. Denn Gottes Frucht trägt in den unerwartetsten Augenblicken reiche Ernte, manchmal auf mehreren Feldern gleichzeitig: Im Glauben und im Leben. Wo aber die Frucht gewachsen ist und eingebracht wurde, dürfen wir feiern und glücklich sein - Glücklich sein voller Dankbarkeit. Denn wer sät darf für die Ernte dankbar sein, für eine Ernte, die ein Zeichen der Befreiung setzt: Denn Gott befreit uns durch das Leben, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus zum Leben in dieser Welt und zum ewigen Leben.

Was gibt uns unser Predigttext mit?

 

1. Wer sät hat Hoffnung

2. Wer sät muss reichlich säen

3. Wer sät muss weit streuen

4. Wer sät muss loslassen

5. Wer sät braucht Geduld

6. Wer sät riskiert etwas

7. Wer sät hat Gegner

8. Wer sät hat kennt Niederlagen

9. Wer sät muss bereit sein zur Ernte

10. Wer sät darf für die Ernte dankbar sein. Denn die letzte Ernte ist der Sieg über den Tod.

 

Am besten fasst Jesus selbst unseren Predigttext zusammen. Ich lese den zweiten Teil des Predigttextes aus Lukas 8 die Verse 9 bis 15

 

'Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute.

Er aber sprach: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, den andern aber in Gleichnissen, damit sie es nicht sehen, auch wenn sie es sehen, und nicht verstehen, auch wenn sie es hören. Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber auf dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Doch sie haben keine Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht. Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.'

 

AMEN

 


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