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Predigten 2007


Die Auferstehung bringt Probleme

Stockach / 8.4.2007 (Deutsche Messe am Ostersonntag) Jesus ist auferstanden, die Welt ist wieder in Ordnung. Maria erwacht auf einer grünen Sommerwiese voller Osterglocken und alle haben sich hübsch gemacht. Denn der Hauskreis veranstaltet gerade einen Ausflug in guter Gemeinschaft. Man singt Lobpreislieder und gleich wird Petrus eine zu Herzen gehende Andacht halten ... Nein, liebe Geschwister im Herrn: Die Probleme fingen erst einmal an. Mit den Augen dieser Welt betrachtet, hätte Maria sich und den Jüngern viel Ärger erspart, wenn sie resigniert gegangen wäre.


Auferstehung: Nichts geht ohne den Vater

Derendingen / 8.4.2007 (Predigt in der Osternacht) Liebe Osternachts-Gemeinde: "Wenn ein beliebiger Mann ähnliche Sachen gesagt hätte, wie Jesus sie sagt, wäre er kein großartiger Morallehrer gewesen. Sie müssen sich entscheiden, was Sie von Jesus halten. Entweder war, und ist, er der Sohn Gottes, oder er war ein Spinner - oder etwas noch Schlimmeres. Sie können ihn als Spinner einsperren oder ihm zu Füssen fallen und ihn als Herr und Gott anerkennen. Aber eines soll uns klar sein: Er war ganz sicher nicht einfach ein großartiger menschlicher Lehrer. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offen gelassen." So schreibt es der Schriftsteller C.S. Lewis. Und er unterstreicht damit eindeutig die Wahl, die uns der Predigttext lässt.


Karfreitag

Stockach / 6.4.2007 Gott möchte an Karfreitag mit uns einen neuen Bund schließen, in dem er ein radikales Zeichen seiner Vergebung gibt. Jeder von uns darf sich angesichts des Leidensweges an Karfreitag ganz persönlich angesprochen fühlen: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ Was für eine Freundschaft, die uns Gott selber an Karfreitag anbietet, was für eine Liebe.


Mahl des Aufbruchs - das Abendmahl

Öschingen / 5.4.2007 Was für ein Wechsel der Größenordnung: Mit Jesus geht es um das Leben in dieser und der kommenden Welt. Es geht um ewiges Leben. Und es muss nicht mehr immer neues Blut im Opfer vergossen werden, um Gott gnädig zu stimmen. Im Kreuz findet das Blutvergießen um Gottes Willen seinen Abschluss – ein für alle Mal! Was für ein Wechsel, wenn nicht mehr die Lämmer bluten, sondern wenn wir auf die Worte des Menschensohns hören, der seinen Jüngern bei Brot und Wein zuruft: „Nehmet hin und esset; das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis.” und „Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Neuen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Das tut zu meinem Gedächtnis.” Dies alles geschieht völlig unblutig. Und doch sagt Jesus „das ist“ und wir bekommen durch Jesus und auch durch Paulus den Auftrag, dies zu tun.







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