|
Startseite Netzwerk Ökumene-----------------------GrundlagenAktuellesGrundlagen & Basis-TexteThemen & InformationenTheologie und interkonfessionelle EheTipp & InfosErfahrungenDialog mit den KonfessionenWeltweite VernetzungIn der ÖffentlichkeitBrief an alle, die in der Kirche Verantwortung tragenPresseinformationenMedienspiegelÖkumenischer Kirchentag 20032003: Jahr der konfessionsverbindenden Ehe - "... damit Konfessionen mit uns sprechen, nicht über uns."Tagungen - Erfahrungen und TheologieVersöhnte Verschiedenheit unter einem gemeinsamen DachErfahrungen konfessionsverbindender PaareTheologisches-----------------------Ansprechpartner in ganz DeutschlandDokumente (PDF)Service & Kontakt-----------------------Eine Seite im oekumene.netRealisierung mediaword
|
|
|
|
2003: Jahr der konfessionsverbindenden Ehe - "... damit Konfessionen mit uns sprechen, nicht über uns."
Tagung: Das Amtsverständnis als Dreh- und Angelpunkt der Ökumene - Gottesdienst auf dem ökumenischen Kirchentag - Welttreffen konfessionsverbindender Paare in Rom
Tübingen, 26. November 2002. Mit einem "Jahr der konfessionsverbindenden Ehe" antwortet das Netzwerk konfessionsverbindender Paare und Familien auf eine Bündelung ökumenischer Großereignisse im Jahr 2003. "Wir möchten den ökumenischen Kirchentag in Berlin und das Welttreffen konfessionsverbindender Paare in Rom zum Anlass nehmen, um auf die noch immer problematische Behandlung interkonfessioneller Paare und Familien durch die Konfessionen hinzuweisen", so das Leitungsteam des Netzwerks. "Dabei steht natürlich die Frage der gemeinsamen Teilnahme konfessionsverbindender Paare am Herrenmahl im Mittelpunkt. Gleichzeitig erhoffen wir uns aber auch, dass die kirchlichen Gemeinschaften künftig stärker mit uns reden und nicht nur in Gremien, Tagungen, theologischen und ökumenischen Kommissionen über uns. Denn konfessionsverbindende Paare leben Ökumene 24 Stunden am Tag. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass die Konfessionen von uns Ökumene lernen können." Diese Position war auch die Grundlage für Gespräche, die Vertreter des Netzwerks mit Bischof Dr. Gerhard Maier von der evangelischen Landeskirche in Württemberg und Bischof Dr. Gebhard Fürst von der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart in den letzten Monaten führten.
Tagung: Das Amtsverständnis als Dreh- und Angelpunkt der Ökumene
Bischof Dr. Walter Klaiber von der evangelisch-methodistischen Kirche und Heinrich Döring, Professor für katholische Fundamental-Theologie in München, werden Referenten der Jahrestagung sein, die das Netzwerk vom 14.-16. Februar 2003 in Burg Rothenfels veranstaltet. Thema ist das unterschiedliche Amtsverständnis, der zentrale Streitpunkt im Dialog zwischen den getrennten kirchlichen Gemeinschaften und Ausgangspunkt der meisten anderen umstrittenen Fragen, wie etwa der nach der gegenseitigen Anerkennung des Herrenmahls. Die Jahrestagung wird hier die Möglichkeit bieten, theologische und kirchliche Hintergründe kennen zu lernen. Dabei soll vor allem die Frage im Mittelpunkt stehen, wie sich dieser Stolperstein für die Gemeinschaft der Christen und damit insbesondere für konfessionsverbindende Paare überwinden lässt. Während der Veranstaltung findet ein spezielles Kinderprogramm statt. Unterlagen können bei Familie Lauber, Sudetenstr. 22, 71263 Weil der Stadt angefordert werden. Anmeldeschluss ist der 15. Dezember 2002.
Vielfältige Aktivitäten auf dem ökumenischen Kirchentag
Erster Höhepunkt ist 2003 der ökumenische Kirchentag in Berlin. Neben einem Stand auf der Agora hält das Netzwerk einen Wort-Gottesdienst mit dem Thema: "Ein Schiff, das sich Familie nennt - konfessionsverbindende Familien, ihr seid die Lotsen der Ökumene". Außerdem wurden bereits im letzten Jahr und noch einmal im Frühjahr diesen Jahres eine Podiumsveranstaltung sowie eine Kreativ-Werkstatt beantragt. Vom Ökumenischen Kirchentag erhoffen sich die konfessionsverbindenden Paare eine Zulassung des konfessionsverschiedenen Partners zur Eucharistie und somit ein Ende der Scheidung am Tisch des Herrn. Von den Veranstaltungen erwarten sie, "dass wir an dem Dialog über die Zukunft der einen Gemeinschaft aller Christen beteiligt werden und nicht nur ein Objekt sind, über das in Podiumsdiskussionen und Foren geredet wird." Auch in Berlin besteht noch die Möglichkeit zur Mitarbeit.
Zeichen für die Zukunft - 2. Welttreffen konfessionsverbindender Paare 2003
Durch Vernetzung mit vergleichbaren Dachorganisationen interkonfessioneller Paare aus England, Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich sowie Kontakte nach Kanada, Australien und in die USA ist das �Netzwerk konfessionsverbindender Paare und Familien' intensiv eingebunden in die organisatorische, geistliche und theologische Vorbereitung der zweiten Weltkonferenz interkonfessioneller Paare. Sie findet vom 24. bis 28. Juli 2003 in Rom statt und steht unter dem Thema: "Vereint in Taufe und Ehe - konfessionsverbindende Familien, berufen zum gemeinsamen Leben in der einen Kirche Jesu Christi, für die Versöhnung unserer Kirchen". Sie führt eine erste Konferenz fort, die 1998 mit 200 Teilnehmern aus 15 Ländern in den Räumen des Ökumenischen Weltrats der Kirchen in Genf stattfand. Anmeldeunterlagen zu der Veranstaltung für betroffene Paare und Familien, die in Deutsch simultan übersetzt wird, können jetzt angefordert werden. "Wir erhoffen uns von diesem Welttreffen, dass wir unsere gemeinsame, weltweite Aufgabe miteinander sichtbar machen und mit dieser Aufgabe von den weltweiten kirchlichen Gemeinschaften angenommen werden", so das Leitungsteam des Netzwerks.
Das Netzwerk
Das Netzwerk konfessionsverbindender Paare und Familien fasst als bundesweites Forum die Erfahrungen von Initiativen, Kreisen und Gruppen zusammen, in denen sich konfessionsverbindende Paare und Familien treffen. Es berät und begleitet Betroffene und vertritt ihre Ansprüche gegenüber den Konfessionen. Deshalb bietet das Netzwerk in ganz Deutschland erfahrene Ansprechpartner für Fragen der interkonfessionellen Ehe. Außerdem steht es im ständigen Austausch mit vergleichbaren Initiativen anderer Länder. Das Netz wird von einem neunköpfigen, gleichberechtigten Team geleitet und ist innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer Kreise e.V. organisiert. Interessenten erhalten Informationen zum Netzwerk und zu allen Veranstaltungen bei Rosmarie und Prof. Dr. Rudolf Lauber, Sudetenstr. 22, 71263 Weil der Stadt und im Internet unter konfessionsverbindend.oekumene.net.
Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer Kreise
»Als Sammlungsbewegung aller ökumenisch engagierter Christen wollen wir ein sichtbares und konkretes, kirchlich und gesellschaftlich erfahrbares Zeichen der Einheit des Leibes Christi sein. Wir rufen deshalb alle ökumenisch engagierten Gruppen und Einzelpersonen zur Kontaktaufnahme und Mitarbeit auf.« Mit diesem Anspruch vertritt die AÖK seit 1969 ökumenische Basisgruppen. Seit 1982 ist die AÖK offiziell ständiger Beobachter in der Bundes-ACK, der offiziellen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. 
|
|
|
|
|